Ostschweiz
Publiziert: 18.02.2015 / 18:45
TG: Mosterei Möhl kann ausbauen

Die Thurgauer Mosterei Möhl baut in Stachen weiter aus. Ein Baurechtsstreit blockierte die Pläne zunächst.

16 Monate lang waren die Bauprojekte der Mosterei Möhl durch Einsprachen und Rekurse blockiert. Jetzt snd die Baumaschinen aufgefahren. Dies, nachdem ein nachbarschaftlicher Interessenkonflikt hatte beigelegt werden können, wie die «Thurgauer Zeitung» berichtet. Im Zuge dieser Einigung hat die Mosterei ein 4300 Quadratmeter grosses Grundstück erworben: «Als Schutzgürtel, damit sich unser Gewerbe behaupten kann – und als Betriebsreserve», wie Ernst Möhl der «Thurgauer Zeitung» sagte. Vor vier Jahren kaufte das Mostereiunternehmen bereits eine ehemalige Käserei mit Umland als Baureserve.

Ausbau dringend nötig

Diese Baureserve wird laut Zeitungsbericht zum Teil bereits benötigt. Dort wird jetzt nämlich eine geschlossene neue Verladestation errichtet: für den Umlad von Rohsäften, die von kleineren Mostereien angeliefert werden und in Stachen zu Konzentrat weiterverarbeitet werden. Andererseits verkauft Möhl Rohsaft an die Migros-Töchter Bina und an Aproz. Das Halbfabrikatgeschäft mit einem Volumen von zehn Millionen Liter jährlich hat Möhl von der Thurella übernommen. Das führt dazu, dass Möhl die Obstverarbeitungsmenge nahezu verdoppelt.

Tanklagervolumen ausgebaut

Bei der noch bis 7. November laufenden Kampagne dürften dürfte die Mosterei 30 000 bis
35 000 Tonnen Obst verarbeiten, sagte Ernst Möhl der «Thurgauer Zeitung». In Stachen wird knapp die Hälfte des Ostschweizer Obstes verarbeitet. Entsprechend baut Möhl die Kapazitäten weiter aus. Im Bau ist seit kurzem ein Kühlraum mit Satteldach und Holzverkleidung. Er soll die Stahltanks aufnehmen, die wegen des damals noch laufenden Rechtsstreites vorübergehend im freien Gelände plaziert werden mussten. Das Süssmost- und Konzentratlager kann nun nochmals um 4 Millionen Liter erweitert werden.  BauZ

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