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Zuckerrüben-Kampagne: Knappe Lagerkapazität in der Zuckerfabrik

In Aarberg wurden die ersten Aargauer Zuckerrüben angeliefert. Die hohen Liefermengen werden zur Herausforderung für die Schweizer Zucker AG.


Vom 26. Oktober bis 1. November wurden die ersten Züge aus dem Aargau nach Aarberg BE umgeleitet, teilt die Schweizer Zucker AG (SZU) mit. Wie vor zwei Wochen berichtet, sei eine Umleitung nach Aarberg notwendig, weil die Erträge in der Westschweiz zu tief ausfallen. In Frauenfeld TG fiel dementsprechend die per Bahn gelieferte Menge gering aus. Die hohen Liefermengen auf der Strasse konnten gemäss SZU ohne Schwierigkeiten erfolgen.

Wenig Lagerfläche in Aarberg verfügbar

In Aarberg bleibt jedoch das Rübensilo mit der knappen Lagerkapazität für die SZU eine Herausforderung. Zu hohe Liefermengen müssten unweigerlich jeweils innerhalb der gleichen Woche kompensiert werden. Auf Nachfrage der BauernZeitung erklärt Peter Imhof, Leiter Rübenmanagement bei der SZU, dass das Rübensilo in Aarberg für zirka 12'000 t Zuckerrüben ausgelegt ist. «Zusammen mit den Bahnlieferungen vom Samstag reicht dies, um die Verarbeitung von Samstagabend bis Montagmorgen sicherzustellen.» Überlieferungen und/oder Störungen in der Verarbeitung könnten sich aber unmittelbar auf die Rübenanfuhr auswirken.

In Frauenfeld verfügt das Werk über ein Trockenlager mit einer Kapazität von zirka 20'000 t. Ausdehnen könne man laut Imhof die Fläche in Aarberg aber nicht: «Der Rübenlagerplatz in Frauenfeld hat eine Fläche von zirka 13'000 m2. Dieser Platz ist in Aarberg schlichtweg nicht vorhanden.» Derzeit erarbeitet die SZU Projekte als Lösung der knappen Lagerkapazität. Ob und wann diese umgesetzt werden können, hänge gemäss Imhof auch von der Entwicklung der Anbau-fläche ab.

In beiden Werken konnten die Rüben eine weitere Woche mit hoher Leistung und ohne wesentliche Störungen verarbeitet werden. Dadurch wird auch die Rübenlogistik erleichtert, die auf der Bahn wie auch auf der Strasse sehr ruhig verläuft.

Fremdbesatz in Lieferungen angestiegen

Zum Ende der 5. Kampagnenwoche wie auch zu Beginn der Berichtswoche erschwerten erneut heftige Regenfälle die Erntearbeiten. Der Fremdbesatz ist dadurch deutlich angestiegen: In Frauenfeld erreichte dieser im Wochendurchschnitt 8,8 % und in Aarberg 9,1 %. Durch den Verdünnungseffekt sanken die Zuckergehalte in beiden Werken um 0,1 Prozentpunkte.

 

       
 

Lieferung

Zucker

Gesamtabzug

Werk Aarberg

     

Bisher

282'004 t

15,7 %

8,6 %

Berichtswoche

68'209 t

15,9 %

9,1 %

Total konv.

350'213 t

15,7 %

8,7 %

Werk Frauenfeld

     

Bisher

200'194 t

17,2 %

7,2 %

Berichtswoche

65'504 t

17,3 %

8,8 %

Total konv.

265'698 t

17,2 %

7,6 %

Total SZU konv.

615'911 t

16,4 %

8,3 %

Quelle: Schweizer Zucker AG

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