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Zu wenig Schutzgebiete für bedrohte Arten in der Schweiz

Die Schweiz habe es in zehn Jahren nicht geschafft, genügend Flächen für das europäische Schutzgebietsnetz «Smaragd» anzumelden, kritisiert Pro Natura Schweiz.


Die Schweiz schneidet nach Bosnien von allen Mitgliedstaaten, die beim europäischen Smaragd-Schutzgebietsnetz mitmachen, am schlechtesten ab. Pro Natura fordert, dass die Schweizer Behörden endlich ihre Verantwortung für den europaweiten Erhalt der Biodiversität wahrnehmen, wie die Naturschutzorganisation in einer Mitteilung schreibt.

10 Mal weniger Schutzgebiete

«Smaragd» soll als Netzwerk europaweit seltene oder gefährdete Lebensräume und Arten schützen. Bis 2020 hätte das Netzwerk fertiggestellt sein müssen. Die Schweiz habe im Vergleich zu ihren Nachbarländern 10 Mal weniger Schutzgebiete gemeldet. Seit 2013 liege eine Abgrenzung aller Gebiete vor, welche sich als «Smaragd»-Schutzgebiete eignen würden, doch kein einziges sei gemeldet worden, kritisiert Pro Natur Schweiz. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) müsse mehr Ressourcen für das «Smaragd»-Netzwerk bereitstellen.

Das «Smaragd-Netzwerk»

Seit 1989 verpflichten sich die Mitgliedstaaten der 1979 vom Europarat ins Leben gerufene «Berner Konvention» Arten und Lebensräume, die entweder bedroht sind oder für die Europa eine besondere Verantwortung trägt, in einem europaweiten und länderübergreifenden Schutzgebietssystem, dem«Smaragd-Netzwerk», zu schützen. So soll die Biodiversität nicht nur auf nationalem, sondern auf europäischem Niveau bewahrt werden.

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