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Zahlen zum Schweizer Wurtsboom während der Corona-Krise

Würste sind in der Schweiz äusserst beliebt. Während des Lockdowns kauften die Schweizerinnen und Schweizer noch mehr ein als üblich.


Deutlich nach oben gingen die Wurst-Verkäufe im Schweizer Detailhandels während des Corona-Lockdowns. Das zeigt ein aktueller Markbericht des Fachbereichs Marktanalyse des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW). So stiegen die Wurstverkäufe von März bis Juni insgesamt um 19,8 Prozent, umsatzmässig gar um 22,1 Prozent.

Als Gründe für das Hoch während des Lockdowns nennt das BLW die geschlossene Gastronomie sowie der wegen der geschlossenen Grenzen ausbleibende Einkaufstourismus.

Noch verstärkt wurde der Wurst-Trend wegen des guten Sommerwetters. Würste sind in der Schweiz aber ohnehin beliebt. Gemäss Markbericht lag 2019 der Wurstanteil am gesamten Fleischverkauf im Detailhandel bei 20 Prozent, was umsatzmässig 17 Prozent entspricht.

Bratwurst ist am beliebtesten

Und welche Wurst ist die beliebteste? Die in vielen Varianten erhältliche Bratwurst, wie ein Blick auf die Statistik der letzten 5 Jahre zeigt. Zwischen Juli 2015 und Juni 2020 wurden über 55'000 Tonnen davon im Detailhandel abgesetzt. Auf Rang 2 folgt der Schweizer Klassiker schlechthin, die Cervelat mit gut 50'000 Tonnen. Das Wienerli liegt als erste Winterwurst mit über 31'000 Tonnen auf dem dritten Rang.

Salami ist die Umsatzkönigin

Bei allen Topsellern handelt es sich um vergleichsweise günstige Würste. So kostet gemäss BLW die Bratwurst 13,60 Franken pro Kilo, die Cervelat 10,10 Franken und die Wienerli 11,80 Franken. Umsatzmässig ist deshalb eine andere Wurstspezialität die Nummer 1, nämlich die Salami mit einem Umsatz 895 Millionen Franken innert den letzten 5 Jahren. Die hochpreisige Wurstware kostet im Durchschnitt 31,10.- pro Kilo, also rund dreimal so viel wie die Cervelat. Salami werden ausserdem praktisch das ganze Jahr über konstant verkauft. Einzige Ausnahme: In der Weihnachtszeit erleben ganze Salamis als Geschenke einen Peak.

 
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