Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Wolf M135 wanderte vom Aargau ins Appenzellische

Mehrere Nutztierrisse im Appenzellerland konnten dem Wolf «M135» zugeordnet werden. Dieser hat einen weiten Weg hinter sich.


Im vergangenen Herbst hat ein Wolf im Appenzellerland hintereinander mehrere Nutztiere gerissen. Die Serie der Risse begann am 14. Juli mit dem Riss einer Ziege auf der Potersalp. Ende Oktober wurden erst drei Schafe in Altstätten gerissen, darauf ein Schaf in Trogenhausen und am 15. November eine Ziege in Walzenhausen. Der letzte Riss geschah am 21. November in Urnäsch.

Den Kadavarn wurden DNA-Proben entnommen. Diese konnten nun dem dem männlichen Wolf M135 zugeordnet werden, wie die «Aargauer Zeitung» berichtet.

«Eindrücklich»

Der Wolf hat eine Vorgeschichte im Aargau. Dort wurde «M135» erstmals am 14. Mai 2020 in Oberhof nachgewiesen, wo er im Mai drei Lämmer gerissen hatte.  Er konnte bis jetzt fünf Mal genetisch bestätigt werden. «Es ist eindrücklich, dass es ein Wolf vom Aargau bis ins Appenzellerland schafft», sagt Erwin Osterwalder, Fachbereichsleiter Jagd beim Kanton Aargau, gegenüber der Zeitung.

März 2021: Ziege in Appenzell gerissen

Auf einer Weide in Steinegg im Gebiet Befig in Appenzell Innerrhoden wurde Anfang März eine gerissene Zwergziege gefunden.

Wie die Innerrhoder Jagdverwaltung in einer Mitteilung schreibt, passierte der Vorfall in der Nacht auf Freitag, 5. März 2021. Das Rissbild an der toten Zwergziege deute auf einen Wolf hin. Am Kadaver wurden DNS-Proben entnommen und zur Artbestimmung eingeschickt.

Da davon auszugehen war, dass sich der Wolf immer noch im Gebiet aufhält, wurden die Tierhalterinnen und Tierhalter per SMS über den Vorfall informiert.

sgi

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Kein neues Jagdgesetz – Parlament will Schutz vor Wölfen auf Verordnungsebene verbessern
11.03.2021
Das Parlament will nach dem Nein des Stimmvolks zum revidierten Jagdgesetz keine neue Vorlage lancieren. Es fordert jedoch Massnahmen per Verordnung, damit Wölfe in Schranken gehalten und Herden geschützt werden können. Bis im Sommer soll eine Lösung gefunden werden.
Artikel lesen
Am Mittwoch hiess der Nationalrat eine entsprechende Motion seiner Umweltkommission (Urek-N) mit 136 zu 36 Stimmen und bei 17 Enthaltungen gut. Der Ständerat hatte am Dienstag eine identische Motion seiner Urek-S gutgeheissen. Die Motionen waren unter dem Titel «geregelte Koexistenz zwischen Menschen, Grossraubtieren und Nutztieren» eingereicht worden. Mit den Vorstössen werden Anpassungen ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns