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Wolf im Grenzgebiet Thurgau-St.Gallen war räudig

Der Mitte Februar 2020 geschossene Wolf hatte mehrere Schafe gerissen und hatte auf Bildern von Fotofallen bereits krank ausgesehen.


Seit Mitte Dezember 2019 hatte der nun als M109 identifizierte Wolf im Grenzgebiet der Kantone Thurgau und St.Gallen mehrere Schafe gerissen, auch in Laufställen (mehr dazu: Schafhalter nach erneutem Wolfriss alarmiert). Im Februar 2020 hatte man das offensichtlich kranke Tier dann abgeschossen: Kranker Wolf abgeschossen

Haarlose Stellen am Körper

Nach dem Abschuss habe man festgestellt, dass M109 haarlose Stellen an beiden Körperflanken und am Schwanz gehabt habe, schreibt der die Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Thurgau in einer Medienmitteilung. Untersuchungen hätten nun gezeigt, dass der Wolf an Räude gelitten habe.

Mehrere Organe entzündet

Auch sonst war der Wolf in schlechter körperlicher Verfassung: Seine Nieren, der Dickdarm und das Herz waren entzündet. Der Auslöser konnte laut Behörden noch nicht festgestellt werden. Das allgemeine Krankheitsbild bestätige aber, dass der Abschuss nötig gewesen sei. 

Genetisch identifiziert

Da der tote Wolf nun durch Genanalyse als M109 identifiziert werden, konnte man ihm auch die Risse im Grenzgebiet Thurgau-St.Gallen zuordnen. Er war im August 2019 im Bereich des Oberalppasses (UR) und dem Lukmanierpass (GR) erstmals nachgewiesen worden. Im November 2019 fielen ihm Schafe bei Appenzell (AI) und Urnäsch (AR) zum Opfer. 

Ob M109 aus Italien zugewandert ist oder aus einem Schweizer Rudel stammt, ist noch unklar.  

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