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Winzer-Info: Die Rebpflege muss noch warten

Die Unterstock- und Fahrgassenbearbeitung sollten erst bei trockenem Boden durchgeführt werden. Wer in den Reben unterwegs ist, sollte sich nach Milch- und Gelbsternen umsehen: die seltenen Pflanzen sind gesucht.


Die Wintertemperatur lag im landesweiten Mittel 0,9°C über der Norm 1981−2010. Lokal war es einer der zehn mildesten Winter seit Messbeginn 1864. Besonders der Februar lag im landesweiten Mittel 3,1°C über der Norm, womit er zu den zehn mildesten Februarmonaten seit Messbeginn gehört. Viele Tage mit weit überdurchschnittlicher Temperatur standen einer kurzen Kältewelle gegenüber. Im März liegt der Temperaturmittelwert rund 1°C tiefer als 2020. Bewahrheiten sich jedoch die Langzeitprognosen diverser Wetterdienste, ist auch im Frühjahr mit eher überdurchschnittlichen Temperaturen zu rechnen. Das wiederum würde zu einem frühen und raschen Austrieb mit entsprechendem Spätfrostrisiko führen.

Rodung oder Rückschnitt bei Schwarzholzkrankheit und Esca

Bei Schwarzholzkrankheit und Esca ist die Rodung der befallenen Stöcke grundsätzlich die beste Variante für die dauerhafte Sanierung einer Parzelle. Ist eine Rodung aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll, kann ein Rückschnitt kurz- bis mittelfristig eine Lösung sein. Es gibt jedoch keine Garantie, dass der Stock in den nächsten Jahren gesund bleibt.

Boden muss trocken sein 

Falls nicht schon erfolgt, kann der Boden, sobald er nach der Niederschlagsperiode wieder ausreichend abgetrocknet ist, im Unterstockbereich mechanisch bearbeitet werden. Wo eine Einsaat in der Fahrgasse geplant ist, kann ebenso nach dem Abtrocknen des Bodens der erste grobe Bearbeitungsschritt mit Grubber, Spatenmaschine, Scheibenegge oder dergleichen erfolgen. Mit einer Fahrgassenbearbeitung ausschliesslich zur Förderung der N-Mineralisierung sollte jedoch noch bis kurz vor Vegetationsbeginn zugewartet werden.

Neues Pflanzenschutzmittel

Die Liste «Pflanzenschutzmittel im Rebbau 2021» wurde mit Movento SC ergänzt und ist als zweite aktualisierte Ausgabe auf der Website der Agroscope zu finden. Die Pflanzenschutzmittelliste ist neu auch mit Datum der letzten Aktualisierung versehen.

Seltene Pflanzen gesucht

Milch- und Gelbsterne waren früher ein fast gewöhnlicher Anblick im Frühling. Heute sind sie schweizweit sehr selten. Auch in den Kantonen Schaffhausen, Zürich und Thurgau sind sie stark zurückgegangen. Gesucht werden Winzerinnen und Winzer der Kantone Schaffhausen und Zürich, in deren Rebflächen die seltenen Zwiebelpflanzen vorkommen oder wo bis vor wenigen Jahren noch welche aufgetreten sind. Diese sollen sich bei Corinne Zurbrügg (079 548 27 61, corinne.zurbruegg@agridea.ch) oder Daniela Corrodi (078 659 59 50, kontakt@corrodi.bio) melden.

Milchsterne werden 10 bis 30 Zentimeter gross und haben grosse weisse Blüten, die in Dolden wachsen. Der Gelbstern sieht praktisch gleich aus, ist aber – wie der Name es sagt – gelbblühend. (Bild Zimt2003 / Pixabay)

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