Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Weltweite Vernetzung und Hunger nach Land

Weltweit steigt der Bedarf nach Land. Die globale Vernetzung macht die Folgen unseres Handelns weitreichend, gibt aber auch den Konsumenten eine gewisse Macht.


Publiziert: 08.02.2019 / 19:48

Wie die deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) berichtet, soll der Landbedarf bis 2050 die drei- bis siebenmal so gross sein, wie die zur Verfügung stehende Fläche. Eine Übersichtsstudie des Mercator Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) unterteilten die Regionen der Welt in drei Kategorien. Das Resultat ist nicht ganz neu.

"Produzenten", "Verbraucher" und "Pioniere"

Westliche Länder in Europa gehören in die Kategorie der Produzenten. Diese ist die einzige mit stagnierendem oder mässiges Bevölkerungswachstum. Sogenannte Produzenten sind jene Regionen, die viel exportieren und deren Bevölkerung stark wächst. Schwellenländer mit steigenden Importen und ebenfalls wachsender Bevölkerung sind nach der MCC Pioniere.

Weltweite Abhängigkeiten

Nur in Verbraucher-Regionen ist die Biodiversität nicht akut stark bedroht. Allerdings ist dies nur möglich, weil diese Nationen von den Produzenten versorgt werden. Dort wo im grossen Stil produziert wird und wo die Bevölkerung zunimmt, leidet die Umwelt. Konkret: in Europa können wir unsere Umwelt relativ gut erhalten, aber nur auf Kosten jener Regionen, von denen wir als Verbraucher abhängig sind. Ein Stichwort dazu: Palmöl.

Verantwortung der Konsumenten

Weitere Studien kommen zum Schluss, dass 820 Millionen Menschen zu wenig zu essen haben und dass 2 Millionen Menschen zuviel von den falschen Lebensmittel zu sich nehmen. Durch letzteres können Krankheiten ausgelöst werden. Zudem ist zur Produktion gewisser Nahrungsmittel mehr Fläche notwendig als für andere. Hier kommt die Macht der Konsumenten ins Spiel.

Weniger Fleisch

Die Forscher betonen, in Europa und Nordamerika müsse vor allem der Konsum von Rind- und Schaffleisch reduziert werden und zwar um die Hälfte. Das wäre noch 14g Fleisch täglich. Es ist jeder Einzelne gefordert. Des Weiteren gelte es, Food Waste zu vermeiden und die Landwirtschaft zu reformieren, um die Biodiversität zu erhalten.

Folglich ist ein reduzierter Fleischkonsum nicht nur wichtig fürs Klima, sondern auch, um Bodenreserven zu schonen. 

jsc  

Werbung
Werbung
Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Landgrabbing: Schon 10 mal die Fläche der Schweiz
27.05.2016
Landgrabbing ist etwas aus den Schlagzeilen verschwunden. Der Kauf von Land in armen Ländern durch westliche, asiatische und nahöstliche Investoren schreitet aber munter voran.
Artikel lesen
Es waren keine guten Neuigkeiten, die der renommierte Agrarforscher und Präsident von Biovision, Hans-Rudolf Herren am Freitag mitbrachte: Mittlerweile wurden im Rahmen des sogenannten Landgrabbing über 43 Millionen Hektaren Land aufgekauft, wie Herren den rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Eco-Naturkongresses in Basel erklärte. Zwei Drittel der gegrabbten Flächen in den ärmsten ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!