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Weiterbildung: Zuerst die Frage nach dem Ziel stellen

Verschiedene Wege führen zu höheren Qualifikationen. Aber welches ist der richtige?


Betriebsleiterschule, Agrotechniker HF oder Agrokaufmann, Berufsmaturität und HAFL oder ETH? Nach Abschluss einer landwirtschaftlichen Grundbildung führen verschiedene Bildungswege zu höheren Qualifikationen, aber welches ist der Richtige? Wer im nächsten Sommer die landwirtschaftliche Grundbildung abschliesst, sollte sich diese Frage spätestens jetzt stellen.

Möglichkeiten nach der Grundbildung

Die modulare Betriebsleiterschule verfolgt das Ziel, den eigenen Betrieb zu führen. Agrotechniker HF können neben dem Betrieb anspruchsvolle Funktionen in der Agrarbranche übernehmen, Agrokaufleute HF eher mehr verkaufsorientiert und weniger produktionstechnisch. Und mit der Berufsmaturität und Studium bereitet man sich auf herausfordernde Tätigkeiten in der Agrarbranche vor. Zuerst sollte man sich also die Frage des Ziels stellen: Eigener Betrieb übernehmen, daneben noch Buchhaltungsabschlüsse machen oder im Futtermittelverkauf tätig sein, oder will ich später mal sogar selber unterrichten?

Das Ziel im Blick behalten

Bei diesen Überlegungen sollte man auch einbeziehen, dass sich die eigenen Interessen und das Umfeld verändern werden. Man sollte sich Fragen stellen wie «Was mache ich wirklich gerne? Was kann ich gut? Was macht mir Freude?» Zum Glück ermöglicht das heutige System, vom einen Lehrgang in den anderen zu wechseln. Wichtig ist einzig, dass man ein Ziel verfolgt und nicht einen Bildungsgang wählt, weil es in der aktuellen Situation am einfachsten geht. Wegen eines Umbaus auf dem Betrieb und wenig Zeit sollte man nicht das Ausbildungsziel korrigieren, denn die Ausbildung macht man fürs Leben und nicht nur für ein Jahr.

Beratung in Anspruch nehmen

Natürlich stellt sich auch die Frage des eigenen «Potenzials», «Schaffe ich diese Ausbildung dann auch?». Hier lohnt es sich, eine realistische Selbst- oder auch eine Fremdeinschätzung zu machen. Die Schule unterstützt mit Beratungsgesprächen und Noteneinschätzungen. Erfahrungen sind in der Berufswelt gefragt, aber auch in Bildungsgängen. Auch wenn einige schulischen Kompetenzen vergessen werden, sind Erfahrungen aus der Praxis und dem Leben nach dem Lehrabschluss enorm wertvoll. Deshalb kann man gut auch weg von zu Hause «die Hörner abstossen», Praxis- und Lebenserfahrungen sammeln und älter werden.

Keine Fortbildung zu besuchen, ist ein Fehler

Die Erfahrung zeigt, dass das Interesse für einzelne Bereiche wie Betriebswirtschaft erst später aufkommt, wenn man sich damit auch im Arbeitsalltag beschäftigt. Mit der Erfahrung erhalten die Lektionen später deutlich mehr Wert. Um die Bildungsgänge (abgesehen von der Berufsmaturität) zu besuchen, wird Praxis auf dem landwirtschaftlichen Betrieb oder in der Agrarunternehmung sowieso vorausgesetzt. Wie viel eigene Praxis angerechnet wird für den Start der Bildungsgänge, kann die Schule am besten einschätzen. Es gibt keinen falschen Weg nach der landwirtschaftlichen Grundbildung, man kann nur zwei Fehler machen: Keine Fortbildung zu machen oder den kürzesten Weg zu gehen. Stehenbleiben wäre in der heutigen Zeit fatal. Die Details zu den einzelnen Bildungsgängen bieten die Bildungsinstitutionen aufbereitet auf ihren Homepages an.

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