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Weinbau: Ein Wechselbad 
der Gefühle

Unvorhersehbare Ereignisse prägten das Weinjahr der Schaffhauser und Thurgauer Winzer. Die Ergebnisse sind unter dem Strich aber befriedigend.


Ein Rebjahr mit vielem Auf und Ab neigt sich langsam dem Ende zu, und es ist Zeit, dass es nun wieder etwas ruhiger wird. Noch bis Ende Oktober wurden die letzten Trauben gelesen. Die provisorischen Ergebnisse der Kantone Schaffhausen und Thurgau liegen nun für die Hauptsorten vor. Über der Erwartung hohe Erträge und gute Qualitäten ermöglichen trotz allem einen versöhnlichen Abschluss.


Ein fordernder Herbst


Die vergangenen Tage und Wochen waren für die Winzer ein Wechselbad der Gefühle, geprägt von unvorhersehbaren Ereignissen und zahlreichen Sonderaufwendungen. Besonders die aufwendige Lese und der grosse Sönderungsaufwand schlagen überall mit Zusatzkosten zu Buche. Trotzdem dürften die meisten Winzer mit den nun erreichten Ergebnissen zufrieden sein. Schlimmeres konnte vermieden werden.


Gute Erträge bei optimaler Reife


Die Erträge sind praktisch überall auf dem Niveau des Vorjahres oder sogar leicht höher. Einzelne Winzer haben aber gleichwohl erhebliche Ausfälle zu beklagen, insbesondere bei frühen roten Spezialitäten durch die Kirschessigfliege, aber auch teilweise bei den Hauptsorten durch aussergewöhnlich starken Vogelfrass oder durch physiologisch bedingte Ertragsausfälle infolge Stiellähme.

Qualitäten sind mit dem Vorjahr vergleichbar


Gerade die Stiellähme hatte bei der roten Hauptsorte Blauburgunder schliesslich fast zu den grössten Ertragseinbussen geführt. Die Qualitäten sind über alles gesehen, was die gemessenen Zuckerwerte anbelangt, zufriedenstellend und vergleichbar mit dem Vorjahr. Allerdings haben die zahlreichen Messungen im Vorfeld zur Reifeentwicklung gezeigt, dass die Säurewerte bereits früh im Herbst auffällig tiefe Werte aufwiesen und damit mit den guten Zuckerwerten ein sehr hoher Reifefaktor abgeleitet werden konnte. Somit darf man sich auf harmonische und zugängliche Weine freuen, welche jetzt in den Kellern heranreifen.


Markus Leumann, Fachstelle Weinbau SH/TG

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