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Was bei den Schweizern an den Corona-Festtagen auf dem Teller lag

Die Schweizer feiern pandemiebedingt vorwiegend zu Hause. Eine Umfrage bei den Detailhändlern zeigt, wie Herr und Frau Schweizer ihren Corona-Koller über die Festtage ertränken.


Es sind triste Festtage. Die Eltern oder Grosseltern sollte man nicht besuchen. Feste mit mehr als zehn Personen sind verboten und die Restaurants geschlossen. Viele Skigebiete ebenfalls. Was bleibt? Gutes Essen! Und davon können Herr und Frau Schweizer im Moment kaum genug kriegen.

Die BauernZeitung hat bei den grossen Lebensmittel-Detailhändlern im Land nachgefragt, welche Festtagsmenüs in dieser speziellen Zeit besonders gefragt sind. Der Tenor ist überall derselbe: Die Schweizer lassen sich nicht lumpen – und sie mögen es deftig. 

Fondue!

Raclette-Käse und Käse-Fondues seien dieses Jahr besonders gefragt, hält ein Coop-Mediensprecher fest. Zum Anstossen gibt es heuer bei vielen Schweizerinnen und Schweizern Rosé-Schaumweine oder edle Rotweine. Besonders Bio-Weine seien ein Renner, heisst es von Coop.

Klassisch sei auch die Nachfrage nach Fondue Chinoise-Platten um die Festtage besonders hoch. «Sehr gefragt ist zudem Schweizer Labelfleisch», schreibt der Coop-Sprecher auf Anfrage. 

Genauso tönt es bei Migros. Traditionell verkaufte der orange Riese vor Weihnachten besonders viele Fondue Chinoise-Platten, Käsefondues und Fleisch-Edelstücke. Daran ändert sich auch im Corona-Jahr 2020 nichts.

Vegane Produkte sind gefragt

Überdurchschnittlich hoch sei die Nachfrage nach Fleisch bei Volg gewesen. Aber nicht nur: «Wie zur Weihnachtszeit üblich waren auch in diesem Jahr Frischprodukte für den täglichen Bedarf besonders gefragt», schreibt eine Volg-Sprecherin. Insbesondere, weil dieses Jahr die Läden nach Heiligabend drei Tage geschlossen waren. 

Lidl-Kunden kauften weniger klassich ein. «Gemüse, Früchte, Frischfleisch, Brot wurden kurz vor Weihnachten besonders stark nachgefragt», schreibt Lidl. Beim Discounter kaufen aber nicht nur Fleischliebhaber ein: «Auch unsere veganen Produkte liefen sehr gut».

Für «Exklusiv» kein Geld zu schade

«Besonders gefragt zur Weihnachtszeit sind die Produkte unsere Exklusivmarke», schreibt Aldi. Weil die Restaurants geschlossen waren, schlemmten die Leute einfache zu Hause. Dafür haben die Konsumenten auch mehr Geld locker gemacht. «Wir sind mit den Verkaufszahlen während des Weihnachtsgeschäft sehr zufrieden», betont Aldi.

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