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Warum ist Farmy nicht ein Hofladen wie jeder andere?

Der Online-Hofladen Farmy bietet in seinem Shop für Hofprodukte vor allem Lebensmittel an. Alles kann direkt nach Hause bestellt werden. Vor kurzem machte Farmy Schlagzeilen – Corona hat den Absatz für den Heimlieferservice stark beflügelt.


Der Vorteil für Kunden, die bei Farmy einkaufen: Zahlreiche Produkte sind gebündelt auf der Website verfügbar, was beim Einkauf Zeit spart. Das für einen Hofladen etwas aussergewöhnliche Konzept ist zugleich auch das Erfolgsrezept: Farmy vereint nämlich Produkte von mehr als 1200 Betrieben aus der ganzen Schweiz auf einer Website.

Farmy stellt Jucker-Farm und Bio Suisse die Plattform zur Verfügung

Doch Farmy ist nicht nur ein Onlinehändler. Zunehmend setzt das Unternehmen auch auf IT-Dienstleistungen, wie «die grüne» berichtet (https://www.diegruene.ch/artikel/farmy-der-hofladen-im-internet). So basiert der Onlineshop von Bio Suisse (knospehof.ch) und der Jucker Farm auf der digitalen Plattform von Farmy. 

Keine Angaben zur Marge

Konkurrenz für Farmy sind, wie der Mitbegründer Roman Hartmann in einem Interview mit dem Fachmagazin «die grüne» erklärt, nicht die klassischen Hofläden oder die Online-Shops der Grossverteiler, sondern eher Offline-Supermärkte. «Umfragen zeigen, dass unsere Kunden vorher nicht in den Online-Shops der Grossverteiler eingekauft haben, sondern eher im Supermarkt.», so Hartmann. Lesen Sie hier ein Standpunkt von «die grüne»-Redaktorin Dominique Rast zum Thema Konkurrenz durch Farmy. Über die Marge hält sich der Co-CEO jedoch bedeckt. Im Interview sagt er dazu: «Wir sind ein Händler – die Marge muss unsere Kosten decken». 

Einzigartige Kombination

Digitale Plattformen für Hofläden gibt es auf dem Internet durchaus, jedoch ist die Kombination mit einer Vertriebslogistik, wie sie bei Farmy zu finden ist, einmalig. Auf dem Portal locishop.ch findet sich zum Beispiel eine Sammlung von Hofläden, vor allem in der Westschweiz. Eine Liste mit ähnlichen Verzeichnissen hat die BauernZeitung letztes Jahr zusammengestellt.

Farmy-Mitbegründer Roman Hartmann: «Die Logistik ist der Knackpunkt»

Das Unternehmen verfügt über zwei Verteilzentren in der Schweiz, wie Roman Hartmann im Interview erklärt: «Bei Frischprodukten achten wir darauf, dass sie möglichst nahe an unseren Logistikzentren sind, also den Hubs in Lausanne und Zürich.». Hartmann, der 2014 das Unternehmen zusammen mit einem Mitinitiant gegründet hat, hat seine Wurzeln in Deutschland. Der Standort für das Unternehmen kommt nicht von ungefähr - die Kaufkraft und das Bruttosozialprodukt der Schweiz waren der ausschlaggebende Punkt. «Die Logistik ist der Knackpunkt», so Hartmann weiter. «Wir haben nur kleine Mengen auf Lager, das meiste wird täglich frisch geliefert – genau in der von den Kunden bestellten Menge.»

Erfolgsversprechend: Vielfältiges Sortiment in einem einzigen Online-Shop

Farmy bietet laut eigenen Angaben mehr als 14’500 Produkte an. Die Auswahl erstreckt sich über Geschenksets, Früchte und Gemüse, Milch, Eier, Fleisch und Fisch, Gebäck bis Getränke und Weine. Ebenfalls verfügbar sind Drogerie und Kosmetikartikel, Kinder- und Babyartikel sowie Tiernahrung. Jedes Produkt kann dabei bewertet und kommentiert werden, ebenfalls ist ersichtlich von welchem Betrieb es stammt.

Wegen Angst vor Ansteckung: Heimlieferservice boomt

Gegenüber 2019 machte Farmy im 2020 mehr als die Hälfte mehr Umsatz – nämlich 26 Millionen Franken. Dies liess Farmy in einer Mitteilung von Anfang Januar verlauten. Hauptgrund für das Rekordjahr ist die vermehrte Nachfrage nach kontaktlosem Einkauf wegen der Corona-Pandemie. Vor allem Bio-Produkte waren beliebt – sie machten rund zwei Drittel der gekauften Produkte aus.

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