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Wallis: Verbesserte Massnahmen für den Feldhasen

Die Bilanz nach den ersten fünf Jahren des Aktionsplans zur Förderung der Feldhasen im Kanton Wallis ist gemischt. Da man noch weit vom Ziel entfernt sei, wolle man jetzt das Vorgehen verbessern.


Publiziert: 21.08.2019 / 12:01

Die Anzahl Feldhasen im Wallis sei noch lange nicht ausreichend gross, wie der Kanton in einer Medienmitteilung schreibt. Dies, obwohl sich seit 2013 sowohl Jäger als auch Landwirte engagiert haben.

Weniger als 4 Hasen pro Hektare

Das Ziel waren vier Hasen pro Hektare bis 2019. Aktuell gibt es laut dem Kanton 1,7 Einzeltiere pro Km2. Das sind zwar mehr als im Jahr 2014, als es nur etwas mehr als ein Hase pro Km2 war, aber immer noch zu wenig. Immerhin habe sich im 2018 und im Frühling 2019 ein positiver, aber fragiler Trend nach oben abgezeichnet.

Basel als Vorbild

Da die Umsetzung eines ähnlichen Projekts ("Hopp Hase") in Basel anscheinend erfolgreicher war, will sich der Kanton Wallis daran orientieren. Folgende Massnahmen sollen angepasst werden:

  • Revitalisierung des Lebensraums
  • Schutz der Junghasen
  • Priorität auf zwei Ebenen: Vendline-Coeuvatte in der Ajoie und Sur Chaux in den Gemeinden Haute-Sorne und Courtételle
  • Besondere Förderung von Blumenbrachen, weniger dicht besäte Getreidefelder

Landwirte werden kontaktiert

In Zusammenarbeit mit AgriJua würden die betroffenen Landwirte direkt kontaktiert, so der Kanton. Die Einrichtung passender Flächen werde durch Förderprogramme unterstützt. Nachtzählungen durch die Wildhüter sollen den Erfolg der Massnahmen überwachen. 

Falls man Erfolge feststellt, könnten die getroffenen Massnahmen schweizweit angewandt werden. 

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