Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Vogelschutz auf dem Betrieb: Höhlenbrüter brauchen des Bauern Hilfe

Nistkästen sind ein künstlicher Ersatz für natürliche Baumhöhlen, die immer seltener werden. Es gibt einiges zu beachten.


Publiziert: 10.07.2019 / 10:18

Zu jedem Hof gehören Vögel. Derzeit zwitschert es bereits in den frühen Morgenstunden von den Dächern, von den Bäumen und aus dem Stall. Neben den natürlichen Nisthöhlen, die in älteren Bäumen durch Fäulnis und Verletzungen entstehen oder durch Spechte gezimmert werden, bieten künstliche Nisthilfen Vögeln und Fledermäusen die Grundlage, ihre Brut grosszuziehen.

Ein Nest auf zehn Bäume

Im Zusammenhang mit der Biodiversitätsförderung (BFF) von Hochstamm-Feldobstbäumen gemäss der Direktzahlungsverordnung sind diese Nisthilfen sogar ein Muss. Pro zehn Bäume im Programm braucht es mindestens eine natürliche oder eine künstliche Nisthilfe. Im Idealfall sind diese über den gesamten Obstgarten verteilt. Einzelne Nisthilfen dürfen sich maximal 30 Meter vom Obstgarten entfernt befinden (gemessen ab dem äussersten Baum). Künstliche Nisthilfen sind nur wertvoll, wenn sie richtig platziert und gepflegt werden. So sollte ihr Inhalt nicht jedes Jahr leichte Beute für Räuber wie Katze, Fuchs oder Raubvögel werden. Zudem sollte die Nisthilfe nicht in eine nördliche Richtung aufgehängt werden und einen guten An- und Abflug ermöglichen. In den Herbstmonaten, spätestens aber bis zum 31. Januar, müssen künstliche Nisthilfen, wenn technisch möglich, gereinigt werden. Das heisst, Kot und altes Nistmaterial ist zu beseitigen.

Nester für BFF überprüfen

Den in Höhlen brütenden Vogelarten, darunter verschiedene Insektenfresser, fehlen die natürlichen Höhlen. «Sie fallen dem Ordnungssinn und dem wirtschaftlichen Denken des Menschen zum Opfer», ortet die Vogelwarte Sempach.

Steht eine BFF-Kontrolle an, sollten im Vorfeld die nötigen Nisthilfen überprüft werden. Sie sind im Rahmen des Programms nicht nur Pflicht, sondern auch äusserst sinnvoll.

Weitere Informationen: www.vogelwarte.ch

Werbung
Werbung
Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Vögel hecheln in der Hitze, junge Mauersegler fallen aus den Nestern
Mensch und Tier leiden unter der Hitze. Vögel sind zwar weniger stark betroffen, freuen sich aber über ein Vogelbad. Junge Mauersegler ausserhalb ihres Nestes hingegen brauchen Hilfe.
Artikel lesen
Im Gegensatz zum Menschen ist eine Körpertemperatur von rund 41°C für Vögel normal. Somit sind über 30°C für diese Tiere weit weniger problematisch als etwa für Kühe.  Hitzetolerante Wassersparer Vögel können auch bis zu 46°C Körpertemperatur tolerieren. Ausserdem verlieren sie weniger Wasser als andere Tiere und wir Menschen; ihr Kot ist weniger flüssig und sie schwitzen nicht.  Wenn Sie ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!