Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Vogelgrippe in Frankreich nachgewiesen - neue Massnahmen entlang des westlichen Genfersees

In einer privaten Geflügelhaltung in der Haute-Savoie wurde das Vogelgrippevirus H5N8 nachgewiesen. Da zurzeit nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Virus auf wildlebende Wasservögel übertragen wurde, hat das BLV Massnahmen in der Genfersee-Region angeordnet.


Um den Eintrag des Vogelgrippevirus in Hausflügelbestände zu verhindern, hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) zusammen mit den kantonalen Behörden Kontroll- und Beobachtungsregionen entlang der Ufer des westlichen Teils des Genfersees (Petit Lac) definiert.

Massnahmen für Kontrollgebiete

Für Geflügelhalter in den Kontrollgebieten gelten ab dem 16. April 2021 die folgenden Massnahmen:

In den Kontrollgebieten gelten u. a. folgende Massnahmen:

  • Die Tiere dürfen nur in Stallungen gefüttert und getränkt werden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind.
  • Werden Auslaufflächen weiter genutzt, sind diese mit Netzen abzudecken.
  • Kann der Aussenbereich nicht abgedeckt werden, so ist das Geflügel in geschlossenen Ställen oder im Aussenklimabereich zu halten.
  • Vor dem Betreten der Stallungen müssen die Schuhe gewechselt und Überkleidung angezogen werden. Die Hände sollten regelmässig desinfiziert werden.
  • Noch nicht registrierte Geflügelhaltungen müssen sich sofort bei den kantonalen Behörden registrieren lassen.

Diese Vorschriften gelten vorläufig bis am 15. Mai 2021 und nur für die Gebiete entlang der Ufer des Petit Lac, schreibt das BLV in einer Medienmitteilung. Die Situation werde laufend analysiert und die Massnahmen, wenn nötig, angepasst.

Tiere genau beobachten 

In Beobachtungsgebieten sollen Geflügelhalter den Gesundheitszustand des Geflügels genau beobachten. Sollten mehrere Tiere erkranken oder sterben, müsse das dem Tierarzt oder dem kantonalen Veterinäramt gemeldet werden. Ausserdem werde den professionellen Geflügelhaltern dringend empfohlen, den Freigang in den Aussenklimabereich in dieser Zeit einzuschränken.

Ausbreitung in der Schweiz unwahrscheinlich

Da die wildlebenden Wasservögel, die den Winter in der Schweiz verbrachten, bereits weggezogen seien, sei es unwahrscheinlich, dass sich das Virus in der Schweiz ausbreitet, so das BLV.

Dieser Fall stehe in keinem Zusammenhang mit der Verbreitung der Vogelgrippe in Süddeutschland.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Vogelgrippe: So erkennen Sie Symptome
12.02.2020
Alle Vogelarten können an der Aviären Influenza, auch Vogelgrippe oder Geflügelpest erkranken, zeigen aber unterschiedliche Symptome.
Artikel lesen
Bei Nutzgeflügel wie Hühnern oder Truten führt die hochpathogene Form der Vogelgrippe (Aviäre Influenza) laut Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) meist zu deutlichen Krankheitszeichen. Anders ist es bei Wasservögeln: Enten oder Gänse erkranken seltener und falls doch, haben sie einen milderen Krankheitsverlauf mit weniger oder gar keinen Symptomen. Wilde Vögel können aber ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns