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Vogelgrippe breitet sich bei Hausgeflügel in Deutschland aus – Wachsamkeit gefordert

In ganz Deutschland wurde in zahlreichen Geflügelbetrieben das Vogelgrippe-Virus nachgewiesen, nachdem mobile Geflügelhändler infizierte Junghennen eines Betriebs weiterverkauft haben. Es gäbe zurzeit keine Hinweise, dass Geflügel aus infizierten Betrieben in die Schweiz gelangt wäre, teilt das BLV mit.


Am 22. März 2021 wurde das Vogelgrippe-Virus H5N8 in einem deutschen Geflügelbetrieb nachgewiesen. Es handle sich dabei um einen grossen Betrieb mit Aufzucht von Junghennen, schreibt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV. Da viele infizierte Junghennen bereits über mobile Geflügelhändler verkauft wurden, hat sich die Krankheit über fast ganz Deutschland verbreitet. So auch in Baden-Württemberg, wo derzeit rund 60 Kleinbetriebe auf aviäre Influenza abgeklärt werden, heisst es weiter. In Deutschland werden die nötigen Massnahmen ergriffen, um die weitere Verbreitung zu verhindern.

Verschleppung in die Schweiz ist unwahrscheinlich

Da sich der Handel des betroffenen Betriebs grundsätzlich auf Deutschland beschränke und der Grenzverkehr momentan stark eingeschränkt sei, könne davon ausgegangen werden, dass keine infizierten Tiere gewerbsmässig in die Schweiz verkauft wurden. Somit sei auch eine Verschleppung des Virus in die Schweiz eher unwahrscheinlich, so das BLV.

Wichtig sei jedoch, dass sich Geflügelhalter, die seit Anfang März 2021 lebendes Geflügel von einem mobilen Händler in Deutschland erworben haben, umgehend beim zuständigen kantonalen Veterinäramt melden. Ausserdem sollen Geflügelhalter insbesondere im Grenzraum zu Baden-Württemberg ihre Tiere genau beobachten. Kranke und tote Tiere sollen dem Tierarzt gemeldet werden.

Biosicherheitsmassnahmen einhalten

Weiter sei das Einhalten von Biosicherheitsmassnahmen wichtig: Vor dem Betreten der Stallungen Schuhe wechseln, Überkleider anziehen und Hände waschen und desinfizieren. Das BLV empfiehlt zudem momentan dringend, das Geflügel möglichst auf dem Betrieb zu belassen und den Handel auf ein Minimum zu beschränken.

Der aktuelle Ausbruch konzentriere sich auf das Hausgeflügel und stehe nicht in Verbindung mit den kürzlich aufgetretenen Fällen des Virus bei Wildvögeln. Die Krankheit sei nach aktuellem Wissenstand nicht auf den Menschen übertragbar. Das BLV verfolge die Entwicklung der Situation und kommuniziere, wenn nötig, weitere Massnahmen.

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