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VKMB: Nicht alles dem Markt überlassen – AP 22+ soll die Vielfalt fördern

Kleinbäuerliche Betriebe seien anpassungsfähiger und krisenresistenter. Daher dürfe die Agrarpolitik nicht länger die Betriebe zum Wachstum animieren, findet die Kleinbauern-Vereinigung.


«Das, wofür wir uns seit Jahren einsetzen, wird immer aktueller», betonte Regina Fuhrer, Präsidentin der Kleinbauern-Vereinigung (VKMB) am  Montagmorgen an einer Medienkonferenz. Gerade die Corona-Krise habe gezeigt, dass breit abgestützte, kleinbäuerliche Betriebe anpassungsfähiger und krisenresistenter seien.

Falsche Anreize zum Wachsen aus der Agrarpolitik 

Nun brauche es auch einen strukturellen Wandel und proaktive Massnahmen, um solche Betriebe in der Schweiz auch für die Zukunft zu erhalten. Die Agrarpolitik habe zu lange die Betriebe zum Wachstum animiert. Damit sei ein grosser Teil der ursprünglichen Vielfalt an Kulturen und Nutztieren dem Markt zum Opfer gefallen. Eine krisenresistente Landwirtschaft brauche wieder mehr Spielraum, müsse sich Arbeitskräfte leisten können, nur so bleibe sie anpassungsfähig.

Kostenwahrheit macht konkurrenzfähiger

Dazu brauche es gerade auch bei industriell hergestellten Produkten die volle Kostenwahrheit. Damit würden auch Produkte von Kleinbauern wieder konkurrenzfähiger. Allerdings dürfe nicht alles dem Markt überlassen werden. Wichtig sei es darum, bei der AP 22+ die Weichen entsprechend zu stellen. Die VKMB fordere deshalb, dass die AP 22+ auch:

  1. der Strukturvielfalt als Wert und Faktor mehr Beachtung schenke
  2. die Agrobiodiversität durch mehr Strukturvielfalt und Vielfalt innerhalb der Betriebe fördere
  3. kein Anreiz zu Flächenwachstum und Betriebsspezialisierung via Direktzahlungen biete
  4. die Widerstandskraft und die Krisenrestistenz der Betriebe fördere
  5. kurze Wege und Absatzkanäle und damit die Konsumentennähe der Landwirtschaft stärke
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