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VKMB: Die Landwirtschaft ist sowohl Problem als auch Lösung des Klimawandels

Der Nationalrat hat die CO2-Gesetzesvorlage angenommen. Die Kleinbauern-Vereinigung fordert nun griffige Massnahmen für die Landwirtschaft, damit die Schweiz ihre Verpflichtungen aus dem Klimaabkommen erfüllen kann.


Der Nationalrat hat die Vorlage zur Revision des CO2-Gesetzes angenommen. Die Kleinbauern-Vereinigung VKMB schreibt aber in einer Medienmitteilung, dass die Schweiz mit den beschlossenen Massnahmen weit hinter dem zurückbleibe, was das Pariser Klimaabkommen und die wissenschaftlichen Erkenntnisse verlangen würden. Es sei also nötig, bei den Zielen nachzubessern und noch mehr das Verursacherprinzip anzuwenden.

Zur Freude der Kleinbauern-Vereinigung wird erstmals auch die Landwirtschaft als Mitverursacherin und Direktbetroffene des Klimawandels vom Bundesrat in die Pflicht genommen. Während die Massnahmen in anderen Sektoren im CO2-Gesetz geregelt sind, wird bei der Landwirtschaft auf die Agrarpolitik 2022+ verwiesen. Deshalb müssten mit der AP 22+ dringend neue, griffige Massnahmen in Angriff genommen werden, so die VKMB.

Landwirtschaft ist gefordert

Es bleibt unbestritten, dass die Landwirtschaft für der Klimafrage eine wichtige Rolle spielt und für die hohen Treibhausgasemissionen mitverantwortlich ist. Sie sei aber nicht nur Teil, des Problems, sondern auch deren Lösung. Laut VKMB biete die Landwirtschaft mit einer standortangepassten, schonenden Bewirtschaftung die Möglichkeit, Kohlenstoff zu speichern.

Dafür brauche es wirksame Massnahmen:

  • Lenkungsabgaben auf Dünger, importiertes Kraftfutter und Pestizide
  • Humuserhalt und -aufbau im Ackerland
  • Schutz von Moorböden
  • Senkung von Stickstoffüberschüssen
  • Energieeffizienz
  • Förderung von Weidehaltung und Langlebigkeit bei Tierzucht und -haltung
  • Optimierung des Düngermanagements
  • Förderung gesamtbetrieblicher ökologischer Bewirtschaftungssysteme
  • Vermeidung von Lebensmittelabfällen

Verbindlichkeit und Perspektive fehlt

Mit einem breiten Massnahmenkatalog und einem klaren, verbindlichen Absenkpfad zur Reduktion der Treibhausgasemissionen durch die Landwirtschaft, könne die AP 22+ die entsprechenden Zeichen setzten, so die VKMB. Der Botschaft fehle es aber an der notwenigen Verbindlichkeit zur Erreichung der Ziele und einer längerfristigen Perspektive, wie die Auswirkungen des Klimawandels gemeistert werden können. Die Kleinbauern-Vereinigung fordert aufgrund der Dringlichkeit ein Eintreten auf die AP 22+.

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