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Vier junge Winzerinnen und Winzer wollen den Schweizer Wein retten

Schweizer Wein ist in der Krise. Dem will die Kampagne #swisswinegreatagain entgegenwirken und schickt heute Weinflaschen nach Bern.


Es fehle heute an der Verbundenheit der Bevölkerung mit dem heimischen Weinbau, schrieben die zwei Initianten und zwei Initiantinnen von #swisswinegreatagain in einem offenen Brief "an die Schweizer Winzer, die Weinliebhaber und alle, die für unsere Werte einstehen".

Die Konsumenten aufmerksam machen

Man müsse die Konsumenten auf die Arbeit und die Produkte Schweizer Winzerinnen und Winzer aufmerksam machen, heisst es weiter. Man solle zur Diskussion, Degustation, zum Genuss und der Verbundenheit anregen. "Und zwar mit dem Besten, was wir haben: einem starken und nachhaltigen Wein". 

Einfache Möglichkeiten zur Verbesserung

Jeder Winzer und jede Winzerin könne auf einfache Art und Weise etwas zur Verbesserung der Situation beitragen:

  • Sichtbar sein in den sozialen Medien und Ihre Kommunikation bewusst und strategisch durchführen.
  • Sich für die Tendenzen auf dem Weinmarkt und den Konsument/innen interessieren -Authentische, nachhaltige und ethische Weine produzieren
  • Allen gegebenen Möglichkeiten eine Chance geben (Subventionen, Regionale Projekte, Technische und kommerzielle Unterstützung, die Politik neugierig machen, um die Promotion zu fördern)
  • Glücklich sein, ein Winzer zu sein, in einer wundervollen Branche welche die Geselligkeit, Emotionen und den Genuss lebt!

Die Aktion begann am 27. November und soll bis am 4. Dezember 2019 dauern.

Eine Flasche Wein nach Bern

Am Freitag, 29. November soll eine Flasche Wein die Botschaft von #swisswinegreatagain ins Bundeshaus nach Bern tragen. Dazu wird aufgerufen, Weinflaschen mit einem Brief ("Hey Bern! Wir sind Schweizer Wein!") an das Parlamentsgebäude schicken. Bilder der fertigen Pakete werden auf sozialen Medien gesammelt.

Keine Wut, sondern Überzeugung

Der offene Brief endet mit dem Schlusssatz, man sei nicht wütend. Vielmehr sei man davon überzeugt, dass die Lösung "von uns selbst kommen" wird. 

Die Köpfe dahinter

Line Dorsaz, Winzerin auf der Domaine du Mont d'Or VS, Ilona Théatz, Kellermeisterin bei Provins, Samuel Luisier, selbstständiger Winzer und Pierre Dorsaz, ebenfalls selbstständiger Winzer und Einkellerer bei der Cave les Collines VS haben den offenen Brief verfasst. Sie möchten auf offene und positive Art und Weise mögliche Lösungen für Schweizer Wein diskutieren. 

Die vier Winzerinnen und Winzer, alle zwischen 22 und 28 Jahren alt, laden Walliser, Genfer, Tessiner, Deutschschweizer, Neuenburger und Weinproduzenten aus dem Drei-Seenland ein. Gemeinsam wolle man kreative, neue und nachhaltige Ideen und Methoden ausarbeiten. 

  

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