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Viehzucht: «Ein guter Verkäufer muss ehrlich sein»

Heinz Meier betreut eine grosse, leistungsstarke Holsteinherde. Seine Kühe sind gefragt, auch an Auktionen.


Etwa 120 Tiere verkauft Heinz Meier jährlich. Das ist neben der Milchproduktion ein wichtiger Betriebszweig. Die Verkaufstiere sind etwa zur Hälfte Nutz- und Zuchtvieh, zur anderen Hälfte Jungtiere und Mastkälber.

Kühe bleiben Aargauerinnen

Rund 80 laktierende Kühe, dazu 150 Rinder und Kälber bewohnen den Stall von Heinz Meier in Kyburg. Vor neun Jahren hat er ihn gebaut und seine Milchkühe aus den engeren Verhältnissen im aargauischen Gebenstorf gezügelt. Am ursprünglichen Standort bewirtschaftet er weiterhin Land und hat Rinder und Galtkühe untergebracht. Der Betriebsschwerpunkt befindet sich heute zwar im Kanton Zürich, aber die Kühe sind immer noch Aargauerinnen – Heinz Meier ist dem Viehzuchtverein Habsburg treu geblieben. Er bringt darum auch Tiere an die Auktion «Rot und Schwarz» am 3. Dezember in Brunegg (Kasten).

«Oft wird die Milchleistung überbewertet.»

Züchter Heinz Meier über Kuhkäufe an Auktionen.

Bauer soll Freude haben

Die Holstein mit dem Präfix «Meier’s» sind gefragt. Der Züchter hat sich einen Namen gemacht, ohne das Schaufenster der grossen Ausstellungen zu nutzen. Erfolgsbasis ist die Qualität der Tiere. «Und dann musst du ehrlich sein», nennt Heinz Meier schon an nächster Stelle die Eigenschaft eines guten Verkäufers. «Wenn der Bauer eine Kuh heimbringt, die nicht in den Stall passt und er keine Freude an ihr hat, funktioniert es nicht.»

Alle zwei Jahre führt Heinz Meier eine Hofauktion durch. Auch sonst steht die Stalltüre für potenzielle Käufer offen. «Auf dem Hof können die Käufer auswählen, was auf ihren Betrieb passt», sagt der Züchter, in dessen Stall fast alle Tiere verkäuflich sind. An Auktionen werde die Milch oft überbewertet. Er denkt längerfristig: «Es ist nicht ideal, wenn eine Kuh ihre Höchstleistung zum Zeitpunkt des Verkaufs bringt.» Diese im neuen Stall zu halten, sei eine grosse Herausforderung. Lieber verkauft er eine Kuh im vierten, fünften Trächtigkeitsmonat. «Dann kann der neue Besitzer noch melken und die Kuh kann sich vor der Geburt an die andere Umgebung gewöhnen.» An das Futter, den Stall, die Kolleginnen und den Chef, zählt er auf, auch Heimweh kennt er als Faktor, der Geduld braucht. «Wenn eine Kuh gesund ist, sich wohlfühlt und die Fütterung stimmt, kommt die Milch dann schon», sagt der Züchter, der einen Herdenschnitt von rund 10  500 Kilo Milch vorlegt.

Auktion "Rot und Schwarz"

- Dienstag, 3. Dezember, Vianco-Arena Brunegg.
- Auktion um 20 Uhr, Besichtigung ab 19 Uhr.
- Zum Verkauf stehen 65 Kühe, Rinder und Kälber, darunter einige ausgewählte Elitetiere.
- Auktionator Andreas Aebi.
- Organisiert vom Holsteinzuchtverband und Swissherdbook Aargau.

Katalog unter www.swissherdbook.ch und www.holstein.ch

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