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Video: Abstimmungskampf bei den Seidenraupen

Johann Schneider-Ammann hat die Medien auf den Hof der innovativen Familie Streit in Rosshäusern BE eingeladen. Dort pries der Landwirtschaftsminister den bäuerlichen Unternehmergeist – und warnte vor den beiden Agrarinitiativen.


Publiziert: 11.09.2018 / 16:43

Nur noch wenige Tage bis zum 23. September: Endspurt im Abstimmungskampf um die Fair-Food-Initiative und die Initiative für Ernährungssouveränität. Auch Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat noch einmal mobilisiert und dazu die Medien am Dienstag auf den «Muster»-Bauernhof von Ursula Knuchel Streit und Reto Streit im bernischen Rosshäusern geladen.

Poulet-Mast, Galloway-Rinder in Mutterkuh-Haltung, Quinoa, ein Bed&Breakfast, eine Pferdepension und eine Seidenraupenzucht – Ursula Knuchel Streit und Reto Streit bewirtschaften ihren Hof im bernischen Rosshäusern vielfältig. Und erfolgreich: Zwar umfasst der Hof nur 20 Hektaren, aber die Streits beschäftigen inzwischen 10 bis 15 Teilzeitangestellte.

«Dieser Bauernhof ist ein Paradebeispiel dafür, wie eine innovative Bauernfamilie unternehmerisch erfolgreich sein und auch auf 20 Hektaren eine Existenzgrundlage aufbauen kann», sagte Schneider-Ammann im Seidenraupen-Stall vor den Medien. «Das zeigt: Es geht auch ohne Staatskrücken», betonte er. Die Agrarinitiativen aber würden den bäuerlichen Unternehmergeist hemmen und der Landwirtschaft mehr Administration aufbürden. Es wäre «jammerschade», wenn man den Landwirten vorschreiben würde, was und wie viel sie produzieren dürften, sagte Schneider-Ammann. «Lasst die Leute tun, was sie selbst für richtig halten. Das ist der Weg zum Erfolg.» Deshalb gehörten die Initiativen abgelehnt.

«Unternehmerische Freiheit nutzen»

Der Landwirt Reto Streit hält die Initiativen für «unnötig», die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft seien «grundsätzlich gut». «Wir sind Unternehmer und wollen unsere unternehmerische Freiheit nutzen», so Streit. Greife der Staat zu fest ein, sei das schädlich. «Wir sind überzeugt, dass unsere Art Landwirtschaft Zukunft hat.» Er verhehlte dabei nicht, dass die Diversifizierung seines Betriebs aus der Not heraus entstanden ist. «Wenn man als kleiner Betrieb nur auf eine Karte setzt, reicht es nicht zum Vollerwerb», sagte Streit. Mit den verschiedenen Standbeinen sei das Geschäftsrisiko nun breit abgestützt.

mos

 

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