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Verein für eine produzierende Landwirtschaft fordert Rückweisung der AP 22+

Es brauche Perspektiven für die professionelle Landwirtschaft und zukünftige Schweizer Landwirte. Mit der vorgelegten AP 22+ gehe man «zurück ins Mittelalter».


Der Verein für eine produzierende Landwirtschaft sieht das «Erfolgsmodell Schweiz» in Gefahr. Wissen, Forschung, Bildung und Praktiker haben nach Ansicht des Vereins den Schweizer Ernährungssektor immer weitergebracht sowie für gute Qualität und Versorgung gesorgt. Mit der AP 22+ ist man laut Medienmitteilung gar nicht zufrieden und fordert daher, sie zurückzuweisen und zu überarbeiten. Dabei sei es egal, wenn sie dadurch zur AP 24 werde.

Was alles nicht gut ist

Die Medienmitteilung führt eine ganze Liste von Punkten auf, die aus Sicht des Vereins gegen die AP 22+ sprechen:

  1. Sie gebe der produzierenden Landwirtschaft keine Zukunft
  2. Sie senke den Selbstversorgungsgrad
  3. Der administrative Aufwand steige
  4. Das Agrarbudget bleibe nur stabil «wenn Landwirte jeden Irrsinn mitmachen». Als Beispiel dafür werden Agroforst, das Projekt Stao gerechte Landwirtschaft oder das Alter der Nutzkühe aufgeführt
  5. Die AP 22+ basiere auf Vermutungen statt Fakten. Phosphor könne z. B. auch von Agglomerationen stammen
  6. Die Erwartungen des BLW «entsprechen den Anforderungen an die Eierlegende Wollmilchsau»
  7. Die AP 22+ würde die Landwirtschaft zum Prügelknaben für alle Umweltsünden machen
  8. Vor allem Bürokraten und Fundamentalisten seien an der Ausarbeitung beteiligt gewesen, es fehle ihnen der Praxisbezug
  9. Die zu erwartenden Mehrimporte würden der Umwelt «noch viel mehr» schaden
  10. Fast alle Forderungen der aktuellen Initiativen seien in der AP 22+ schon erfüllt
  11. Landwirte würden bevormundet von Bürokraten
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