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Verdient der Handel zu viel an den Kirschen?

Ein Produzent ärgert sich über hohe Margen des Handels. Der Obstverband findet sie fair.


Hubert Zufferey vom Schweizer Obstverband findet die Marge der Grossverteiler mit rund 30 Prozent auf Tafelkirschen als fair angesichts der grossen Kirschenernte 2018.

«Marge ist in Ordnung»

Ein Produzent, der seinen Namen nicht in der BauernZeitung lesen will, regte sich auf Facebook darüber auf, dasser für die Kirschen ungefähr gleich viel erhalte, wie der Handel daran verdiene. Er trage das Risiko ein Jahr lang, der Handel zwei Tage.

In der Migros sind Schweizer Kirschen prominent und als Aktionsware gleich beim Eingang platziert, mit 25 Prozent Rabatt für Fr. 4.50 statt Fr. 6.20 in 500-Gramm-Schalen. Die Kirschen haben das Kaliber 24+ mm und schmecken tun sie ausgezeichnet. Hubert Zufferey vom Obstverband rechnet aufgrund dieses Beispiel die Marge so aus: 

Für diese Kirschen erhielt der Bauer Fr. 5.50 je kg lose, abzüglich «Aktionsbeitrag» von 60 Rappen. Bei einem Ladenpreis von Fr. 4.50 je 500-Gramm-Schale oder 9 Franken je Kilo sei die Marge inklusive Verpacken und Transport fair.

Zufferey betont, dass die Marge in diesem Beispiel in Ordnung sei. Leider gebe es hie und da Beispiele, wo der Handel eine viel höhere Marge als 30 Prozent für sich beanspruche.  

Mehr grossfrüchtige Sorten

Die Vorernte-Schätzung des Obstverbandes betrug ursprünglich knapp 3000 Tonnen Tafelkirschen. Gegenwärtig und bei rückläufiger Ernte habe man
80 Prozent dieser Schätzung erreicht. Die Verteilung der Kirschenernte nach Kaliber laute so: 

  • 28+ mm: Hier werde man die Schätzung von rund 1200 Tonnen erreichen.
  • 24+ mm: Hier habe man die Schätzung von rund 1530  Tonnen zu 85 Prozent erreicht.
  • 22+ mm: Hier habe man die Schätzung von rund 350 Tonnenerst zu 40 Prozent erreicht.

Der Handel wünsche grossfrüchtige Sorten und die 22+ mm fänden andere Absatzkanäle.

Hans Rüssli

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