Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Varroa und Neonikotinoide: Negativer Kombi-Effekt für Bienen

Honigbienen sind vor allem gefährdet durch Varroa-Milben und die Exposition gegenüber Neonikotinoid-Insektiziden. Doch wie sich diese zwei Faktoren gegenseitig beeinflussen und ob es allenfalls Synergien gibt, war bisher unbekannt.


von lid
Publiziert: 04.08.2019 / 09:33

Das Institut für Bienengesundheit IBH der Universität Bern hat im Rahmen einer Forschungsarbeit zusammen mit dem internationalen Honigbienen-Forschungsnetzwerk COLOSS zur Thematik geforscht. Nun wurde bekannt, dass ein Zusammenwirken zwischen der Milbe Varroa destructor und Neonikotinoid-haltigen Pflanzenschutzmitteln die Lebensdauer von Honigbienen (insbesondere die langlebigen Winterbienen) beeinträchtigt.

Kombi-Effekt mit Varrora Milbe

Eine blosse Behandlung mit ausgewählten Neonikotinoiden zeigte bei der Studie keinen Einfluss auf Gewicht und Langlebigkeit. Sobald allerdings ein Befall mit der Milbe Varroa destructor hinzukam, konnte ein negativer Kombi-Effekt nachgewiesen werden, wie das IBH schreibt.

Reduzierte Körpergrösse

Der negative Kombi-Effekt führte nicht nur zu einer kürzeren Lebensdauer der Winterbienen-Arbeiterinnen, sondern auch zu einer reduzierten Körpergrösse, schreibt das IBH. Die Körpergrösse sei ein wichtiger Faktor für die Leistungsfähigkeit der Winterbienen, weil sie bestimmt, wie gut die Bienen ihre Körpertemperatur gegen die Kälte verteidigen können.

Dr. Lars Straub vom IBH plädiert für einen reduzierten Einsatz von Insektiziden und eine verbesserte Kontrolle der Varroa-Milbe.

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Milben und Gifte bedrohen Amerikas Bienenfarmen
09.05.2017
Grosse Bienenfarmen produzieren in den USA nicht nur Honig. Oft werden die Stöcke auch quer durchs Land befördert, um Obst- oder Mandelbäume zu bestäuben. Doch ein bedrohliches Bienensterben macht Probleme.
Artikel lesen
Jahr für Jahr machen sich 3000 Trucks aus allen Teilen der USA auf den Weg nach Kalifornien. Auf mächtigen Anhängern kommen 1,5 Millionen Bienenstöcke ins Central Valley. Die Bienen leisten dort wichtige Arbeit: Sie produzieren nicht nur Honig, sondern bestäuben auch die Blüten der Mandelbäume - und legen damit den Grundstein für eine boomende Industrie. Mit beschaulichem Hobby hat Imkerei in den ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!