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USA: Black Land Matters

In den USA gibt es nur wenige afroamerikanische Farmer. Früher war dies anders. Einige afroamerikanische Bäuerinnen und Bauern haben sich zusammengetan, um einen Bauernhof zu kaufen. Die rund 8 Hektaren sollen mit 125'000 $ Spenden wieder der Black Community gehören.


Mit der Kampagne «Black Land Matters: Help Save a 20 Acre MS Farm» will Avery Jackson einen Bauernhof in Mississippi abkaufen. Dieser gehörte einst einem verstorbenen Afroamerikaner.

Afroamerikanische Bauern des Landes enteignet

Die Kampagne hat tiefreichende Wurzeln. Im frühen 20. Jahrhundert besassen Afroamerikanerinnen und -amerikaner laut Modern Farmer 14 Millionen Hektaren Ackerland. Seither wurden 90 % der afroamerikanischen Bäuerinnen und Bauern ihres Lands enteignet. Dies aus verschiedenen Gründen; laut Modern Farmer hauptsächlich aus Diskriminierung seitens des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten (USDA).

Dem USDA wird vorgeworfen, Daten gefälscht zu haben. So auch im Bericht der Landwirtschaftszählung 2014, in dem eine zunehmende Zahl an afroamerikanischen Bäuerinnen und Bauern angegeben wurde – obwohl die Tendenz einen steten Abstieg erfährt. 

Gerechtigkeit für die Afroamerikaner

Die Kampagne hat nicht nur zum Ziel, den Bauernhof in Mississippi wieder abzukaufen, sondern auch viel Weiteres im Sinne der Gerechtigkeit für die Black Community. «Schaden und Gift wurden in unsere Gemeinschaft gepflanzt, und es braucht Wege, um diese zu kompostieren. Diese Wege zu finden liegt in der Verantwortung von afroamerikanischen Bäuerinnen und Bauern» so Kampagnen-Gründerin Avery Jackson.

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