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Urteil nach Kuhattacke stösst in Österreich auf Unverständnis

Nachdem im Juli 2014 eine deutsche Urlauberin im österreichischen Pinnistal bei einem Kuhangriff ums Leben gekommen ist, hat das Landesgericht Innsbruck den Landwirten in 1.Instanz zu hohem Schadersatz verurteilt.


Publiziert: 23.02.2019 / 09:56

Bis zu 490'000 Euro Schadenersatz - eine hohe Summe für einen Bergbauernbetrieb. Das Urteil 1. Instanz kann zwar noch angefochten werden. Trotzdem zeigen sich viele österreichische Bauernvertreter und Politiker empört ob der hohen Geldsumme, insbesondere da sie auf einen strafrechtlichen Freispruch folgt. Sie fürchten, dass die Zukunft der Alpwirtschaft und des Alpintourismus auf dem Spiel steht wie aiz.info berichtet.

Die Wanderin war auf tragische Weise durch die Kuhherde tödlich verletzt worden, als sie mit ihrem Hund die Weide überqueren wollte. Für Josef Hechenberger von der Tiroler Landwirtschaftskammer sei der Einzelfall zu bedauern und das Urteil wäre, falls es wirklich zustande kommt, praxisfremd. Trotzdem sei die Entscheidung richtungsweisend für die Zukunft der Alpwirtschaft, meint Hechenberger. Er sieht in dem wachsenden Druck auf die Bauern eine Existenzgefährdung und plädiert für Unterstützung und Sicherheit der Bauern.

lid

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