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Urs Brändli: «Mehr Frauen würden erfreuen»

Das Alter von Verbandsfunktionären ist in der Landwirtschaft immer mal wieder ein Thema. Präsident von Bio Suisse, Urs Brändli gibt Auskunft über die Mitglieder aus dem Vorstand von seinem Verband.


Sollen Personen, die ihren Betrieb bereits abgegeben haben, noch in Vorständen mitentscheiden dürfen?

Urs Brändli: Bio Suisse ist sehr basisdemokratisch organisiert. Es sind somit unsere Delegierten, die den Vorstand wählen. Der Einbezug der jungen Generation liegt wohl jeder Organisation am Herzen. Solche Personen zu finden, ist aber schwierig. Betriebsübernahme und Familiengründung lassen oft wenig Zeit für Verbandsarbeit. Wer wie ich 30 Jahre einen Betrieb geführt hat, kennt die Herausforderungen und Befindlichkeiten auf den Betrieben sehr gut. Zudem arbeite ich immer noch auf dem Betrieb meines Sohnes mit. Wichtig scheint mir, dass «ältere» Funktionäre offen sind für neue Entwicklungen und den Blick nach vorne richten.

Ist das Alter in Ihrem Vorstand im grünen Bereich?

Bei Bio Suisse sind Personen über 70 Jahre nicht mehr wählbar. Zudem haben wir 2014 eine Amtszeitbeschränkung auf maximal 16 Jahre eingeführt. Die Durchmischung von «Alt und Jung» würde ich bei Bio Suisse, mit Blick auf sämtliche Gremien und Kommissionen, als gut beurteilen.

Was unternehmen Sie für die Verjüngung Ihres Vorstands?

In unserem Vorstand sind im April 2020 drei von sieben Personen zu ersetzen. Wenn das Durchschnittsalter gesenkt und der Frauenanteil gestärkt wird, würde mich das freuen. Von vier Bisherigen, die sich der Wiederwahl stellen, hat noch niemand das60. Altersjahr erreicht.

 

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