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Unverblümt: Was für Städter «härzig» ist, verursacht schlaflose Nächte

Wie gross der Stadt-Land-Graben beim Thema Wolf ist, erfährt Thomas Hodel am eigenen Leib.


Und schon wieder haben wir so ein leidiges Thema, welches den Stadt-Land-Graben aufbricht. Kürzlich hatte ich mit Kollegen aus Biel ein Streitgespräch zum neuen Jagdgesetz, über welches wir am 27. September abstimmen. Der Wolf gehöre in die Natur, hiess es, es sei nicht das Recht des Menschen, die Natur allein für sich in Anspruch zu nehmen. Macht die Alpwirtschaft das? Ist es nicht scheinheilig, wenn mir ein Städter vorwirft, die Natur nicht zu respektieren, während eine Stadt für Natur und Wild kaum etwas bietet?

Herden schützen, ist nicht mehr so einfach wie früher

Ein Argument, das auch immer wieder fällt, ist: «Ihr Bauern müsst lernen, eure Herden zu schützen! Ihr müsst wie früher die Tiere behirten!» Ich entgegnete, dass das aufgrund der Kosten kaum möglich sei. Früher war das nur möglich, weil Schulbuben und Mädchen diese Aufgabe übernahmen. Die Zeiten haben sich geändert und eine zu starke Wolfspopulation gefährdet auf lange Sicht die Alpwirtschaft. Wenn die Alpen aufgegeben werden, dann geht auch eine grosse Artenvielfalt verloren. Viele Alpweiden mit ihren schönen Blumen würden verwalden und die Blumen verschwinden. Die Bestossung der Alpen hat einen nachweislich positiven Effekt auf die Artenvielfalt!

Das Argument der ewig jammernden Bauern wird herbeigezogen

Und der Dauerbrenner unter den Argumenten: «Ihr Bauern seid dauernd am Jammern, dabei werden eure Schafe und Ziegen besser entschädigt, als wenn ihr sie verkauft». Nun frage ich: Gibt es Bauern, die jubeln, wenn ihre Tiere qualvoll zerfleischt werden? Leute, die so argumentieren, haben nie mit Tieren gearbeitet und vergessen, warum Bauern weitermachen, obwohl wir dauernd von allen Seiten angeschossen werden. Hier geht es nicht um Geld, es geht um Leidenschaft für das, was man macht, und deshalb hoffe ich, dass das Jagdgesetz angenommen wird.

 

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