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Unverblümt: Warum wir wieder mehr widersprechen sollten

Kolumnist Daniel Weber erklärt, wann es sich lohnt ein Widerredner zu sein. Seiner Meinung nach haben sie nämlich eine wichtige gesellschaftliche Funktion.


Mit unseren vier Teenager-Kinder pflegen wir im gemeinsamen Umgang das «Widerrede-Prinzip». Jeder hat die Möglichkeit, dem anderen zu widerreden. Dieser muss sich dann rechtfertigen und mit Argumenten seinen Standpunkt darlegen. Ausnahmen sind ausserordentliche Lagen, in denen wir Eltern als Erziehungsverantwortliche rasch handeln müssen. Zum Zeitpunkt des Entscheides bleibt keine Zeit zur Widerrede. Im Anschluss jedoch schon!

Die Sicht aus einem anderen Winkel 

Widerreden ist anspruchsvoll für Entscheidungsträger. Sie müssen sich rechtfertigen. Es ist aber auch eine Chance. Durch die Widerrede, durch das «in-Frage-stellen», eröffnen sich neue Wege, andere Ansichten und unkonventionelle Lösungsansätze. Die Widerrede ergibt einen anderen Blickwinkel. Die Widerrede ist der Motor unserer Gesellschaft. Ohne Widerrede würden wir noch heute in der Höhle wohnen.

Manche Situationen erfordern rasche Entscheidungen

Widerredner können mühsam und nörgelnd sein. Sie haben jedoch eine wichtige Funktion in unserer Gesellschaft. Widerredner anzuprangern hilft zwar dem Entscheidungsträger, nicht, aber der Sache. Als der Bundesrat die ausserordentliche Lage ausrief, war Widerrede fehl am Platz. Man kritisiert den Feldherrn nicht während der Schlacht. Es musste rasch entschieden werden.

Gemeinsam eine bessere Lösung suchen

Zwei Monate danach jedoch die Widerredner als Verschwörungstheoretiker abzutun, ist kurzsichtig und gefährlich. Denn die nächste Pandemie kommt bestimmt. Und dann sollten wir gemeinsam mit den Widerrednern eine bessere Lösung gefunden haben. Wer den Widerspruch annimmt, kann sich verbessern. Wer ihn ablehnt, läuft Gefahr, eigensinnig zu werden. Wir sollten wieder mehr widersprechen.

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