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Unverblümt: Warum die Landwirte selbst für tiefe Preise sorgen

In der Kolumne, in der Männer kein Blatt vor den Mund nehmen, nimmt der Agronomie-Student Thomas Hodel das ewige Hick Hack in der Landwirtschaft auf.


Die Landwirtschaft ist ein kompliziertes Ding und die Bauern mittendrin machen es sich nicht einfach. Jagerproduzenten gegen Mäster, Käsereimilch gegen Industriemilch, IP-Suisse gegen Bio Suisse, Berg gegen Tal und viel Neid und Verdruss. Die Landwirtschaft wurde in Abhängigkeiten gedrängt, indem man die Spezialisierung propagierte. Den klassischen vielseitigen Betrieb von einst gibt es nicht mehr. Rationalisierung und Mechanisierung sind Trumpf, und die Bauern sind nur noch die Zahnräder in einer grosse Maschine.

Interessen ewig gegeneinander ausspielen

Die Abhängigkeit der Betriebe ist eine wunderbare Sache, sofern man nicht Bauer, sondern Verarbeiter oder Händler ist. Dauernd kann man die Interessen gegeneinander ausspielen. Nehmen wir die Milch. Der Grüne Teppich wurde als die eierlegende Wollmilchsau verkauft. Alle Milchbauern sollten 3,6 Rappen mehr pro Liter Milch bekommen. So schrieb es die Migros-Zeitung und lobte sich als Wohltäter der Milchbauern. Dass die B- und Käsereimilch ausgeschlossen ist, wurde nicht gesagt. Und hier kommen wir wieder zum Punkt wo Bauern streiten. Weil die A-Milch begrenzt ist, entsteht ein Kampf darum und keiner mag dem anderen etwas gönnen. Die Verarbeiter warten an der Seitenlinie und am Ende sind sie nicht schuld, wenn die Preise schlecht sind!

«Du musst doch nicht…»

Die Missgunst unter Landwirten ist ständig zu spüren. Wenn jemand etwas Neues ausprobiert, so muss er meist gegen Berufskollegen ankämpfen. Wenn man sich über schlechte Milchpreise beklagt so kommt: «Du musst dich doch nicht beklagen mit Käsereimilch.» Ich finde, wir haben andere Probleme und sollten zusammenarbeiten wie früher, als Genossenschaften zur Selbsthilfe gegründet wurden.

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