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Unverblümt: Egal ob man Schiri oder Bundesrat ist – alle andern wissen es eh besser

Jeder und jede weiss es immer besser, das ist das Los, welches sich Politiker und Unparteiischen im Sport teilen.


Bäää, Buuuh, Pfui … «Schiri, mir wüsse wo dis Outo steit.» Immer dasselbe, bei jedem Fussball-, Eishockey- oder sonstigem Spiel. Jeder weiss es besser. Spätestens nach der fünfzigsten Wiederholung mit Vergrösserung und Zeitlupe ist klar: Der Schiri ist sein Werkzeug! Und sicher könnte es auch jeder besser. Ich gehörte während meiner Streethockey-«Karriere» auch zu denen. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich nach abgeschlossener Schiriprüfung selbst als Streifenhörnchen auf dem Platz stand. Ab dann wurden von allen Seiten meine schulischen Fähigkeiten infrage gestellt. Zu meiner Verteidigung gibts nichts zu sagen; sie hatten alle recht, ich konnte es einfach nicht.

Das bringt doch nix!

Dasselbe Spiel läuft seit letztem Frühling, kurz nachdem die einschneidenden Corona-Massnahmen eingeführt wurden: Alle wussten es besser! Das ist für nix, das bringt nix und überhaupt und sowieso! Jetzt wäre es doch das Beste, wenn diese unfähigen Entscheidungsträger ihren Posten räumen würden und durch solche ersetzt werden, die es besser können. Die können dann die, ihrer Meinung nach, besseren Massnahmen und Taktiken durchsetzen. Jetzt wird gewartet, bis es wieder solche gibt, die es «besser können» und das Spiel beginnt von vorne. So wird gewährleistet, dass immer die besten, fähigsten Leute am Ruder sind.

Viel Meinung trifft auf wenig Wissen 

Sieg für alle? Nun, man kann machen, was man will. Buuh-Rufer wird es immer geben, denn es ist im Fussball wie in der Politik immer dasselbe. Viele haben eine Meinung, wenige eine Ahnung und noch weniger eine Verantwortung. Hinterher ist jeder schlauer und Buuh rufen ist halt viel einfacher, als sich als Streifenhörnchen verkleidet anhören zu müssen, dass man sein Werkzeug ist.

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