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Uniterre ruft zum Boykott von EU-Butter auf

Uniterre fordert eine rückwirkende Anpassung des Milchpreises. Das Ziel der Grossverteiler sei eine Öffnung der Grenzen.


Dass Migros aktuell "wegen Rohstoffmangels" Butter aus der EU importiert (wir berichteten) erzürnt auch Uniterre. Der Verein sieht darin eine Strategie der Grossverteiler, um die weisse Linie zu öffnen, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Importe, um die Lücke zu schliessen

Durch anhaltenden Preisdruck werden laut Uniterre Bäuerinnen und Bauern dazu gezwungen, aus der Milchproduktion auszusteigen. Um die so entstandene Rohstoff-Lücke zu füllen, könnten die Grossverteiler dann "ganz legitim" die Grenzen öffnen und Milch(produkte) importieren.

Das Provisorium ist nur der Anfang

Auf dem Kleber der Migros-Butter steht momentan "Produktionsland vorübergehend EU". Uniterre befürchtet, dieses "vorübergehend" könnte zu lange dauern. Wenn dieses Provisorium für Importe nur genügend lange bestehe, könnte es bald zu einer Öffnung der weissen Linie kommen.

Boykott bis SMP und BOM reagieren

Solange der Verband der Schweizer Milchproduzenten (SMP) und die Branchenorganisation Milch (BOM) noch nicht reagieren, fordert Uniterre Konsumentinnen und Konsumenten zu einem Boykott der EU-Butter auf. Man solle stattdessen bei kleinen Käserein oder direkt ab Hof kaufen. 

Sofortige Preisanpassung gefordert

Weiter fordert der Verein eine Anpassung des Milchpreises,  und zwar rückwirkend auf den 1. November 2019. Es gehe darum, einen wichtigen Teil unseres Erbes zu erhalten und das Überleben der rund 19'000 Bauernfamilien zu sichern, um dieses einzigartige Wissen zu bewahren.

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