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Unbekannte erschiessen zwei Damhirsche auf der Weide

Ein Hirsch wurde gestohlen, das zweite Tier war trächtig und musste nach einem Bauchschuss erlöst werden. Das erbeutete Fleisch wäre gar nicht zum Verzehr geeignet.


Was genau geschehen ist, scheint noch ein Rätsel zu sein. An einem Sonntagnachmittag Anfang April 2020 bemerkte Ruedi Wüthrich aus Höri im Kanton Zürich, dass seine Damhirsch-Herde ungewöhnlich unruhig war, schreibt die Zeitung «Der Landbote» . Die Tiere seien auf dem rund drei Hektaren grossen Areal umhergerannt.

Von langem Leiden erlöst

Wüthrich sah schliesslich ein trächtiges Damtier, das offenbar einen Bauchschuss erlitten hatte. Es blieb nichts anderes übrig, als die Hirschkuh zu erschiessen und sie so von ihrem wahrscheinlich bereits langen Leiden zu erlösen.

Ein Damhirsch fehlt

Eine Woche später stellte Ruedi Wüthrich beim fotografischen Dokumentieren seiner Herde fest, dass statt der zu erwartenden 62 Damhirsche nur deren 61 aufzufinden waren. Bei der Überprüfung des rund zwei Meter hohen Zaunes um die Koppel entdeckte der Züchter Hirschhaare. Jemand musste das vermisste Tier darüber gehievt haben. 

Der finanzielle Schaden ist gross

Der finanzielle Schaden für Wüthrich dürfte sich laut dem Artikel im Landboten auf etwa 1400 Franken belaufen. Das Fleisch des trächtigen Tieres konnte nach dem Bauchschuss nicht mehr verwertet werden, zudem ging durch den Tod des Muttertiers auch sein Junges verloren. Dessen Verlust kommt zur Schadenssumme noch hinzu.

Für den Verlust kommt keine Versicherung auf. 

Hirsche waren kürzlich behandelt worden – Fleisch ungeniessbar

Zwar hat der Züchter beide Vorfälle bei der Polizei gemeldet, einen Verdacht auf die Täterschaft hat er aber nicht. Was ihm bleibt, ist die Hoffnung, dass den Dieben ihre Beute nicht schmecken wird. «Wir haben erst vor kurzem sämtliche Tiere einer Parasitenbehandlung mit Flubenol unterzogen», erklärt Wüthrich gegenüber dem Landboten. Danach gilt das Fleisch für mindestens drei Wochen als nicht zum Verzehr geeignet.

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Auf den Hirsch gekommen
22.08.2015
Wilihof - Rund 120 Damhirsche in drei Generationen umfasst die Herde von Christine und Markus Gafner aus Wilihof LU. Vor 13 Jahren stellten die beiden ihren Betrieb von Milchvieh auf Hirsche um. «Wir wollten weiterhin Tiere halten auf dem Betrieb», erklärt Markus Gafner. Schweine hingegen wären für das Ehepaar nicht in Frage gekommen, weil sonst schon ein Überangebot besteht, ergänzt Christine Gafner. Daneben wird auf dem Betrieb der Gästebewirtung und dem Verkauf von Holzofenbrot viel Aufmerksamkeit geschenkt. Ein Teil des Hirschfleisches wird dort für Menus verwendet, der Rest wird direkt vermarktet.
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Ein langer Weg zu allen Bewilligungen«Wir wollten etwas, wo wir selber bestimmen können», erklärt Markus Gafner. Hirschhaltung und Direktvermarktung des Fleisches bot sich an. Die Direktvermarktung bringe einen grossen Zeitaufwand mit sich, jedoch seien die Preise höher als bei Ab-lieferung an einen Wiederverkäufer. «Wildfleischkäufer muss man betreuen, sie wollen wissen dass die Tiere es gut ...
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