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Tschechische Behörden alarmiert wegen Salmonellenfund in polnischem Rindfleisch

Nach dem Ende Januar aufgedeckten Skandal um die illegale, grenzüberschreitende Vermarktung vom Fleisch kranker Kühe muss sich Polen schon wieder in Bezug auf die Qualität von exportiertem Rindfleisch rechtfertigen.


Das tschechische Landwirtschaftsministerium ordnete am Mittwoch die labortechnische Prüfung jeder einzelnen Partie polnischen Rindfleischs an, nachdem die Veterinärverwaltung bei einer 700 kg-Charge in Mittelböhmen Salmonellen entdeckt hatte.

Tschechiens Landwirtschaftsminister Miroslav Toman rechtfertigte die außergewöhnliche Maßnahme mit seiner Verantwortung gegenüber den Verbrauchern. Damit müssen Lieferanten vor der Abgabe polnischer Rindfleischpartien ab sofort Laborberichte vorlegen, in denen die Unbedenklichkeit der Ware in Bezug auf Salmonellen erklärt wird.

In Polen wurde der Schritt mit Unmut aufgenommen. Der Chef der obersten Veterinärinspektion, Paweł Niemczuk, monierte insbesondere, dass die Maßnahme Tschechiens über die Medien verbreitet worden sei, ohne dass der Fall zuvor im ordentlichen Verfahren über das Europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (RASFF) an die zuständigen Stellen gemeldet worden wäre. Ungeachtet dessen ordnete Niemczuk seinerseits eine Prüfung des Falls durch die polnischen Veterinärbehörden an. Der Behördenchef wies zugleich darauf hin, dass Salmonellen im Rindfleisch eher selten direkt vorkämen. Wahrscheinlicher sei eine Verunreinigung während des Schlacht- und Verarbeitungsprozesses.

AgE

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