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Trinkwasser-Initiative: Abwehrtaktik gesucht

Die Branche ist sich einig, dass sie zu radikal ist. Umstritten ist aber, ob es zur Bekämpfung einen Gegenvorschlag braucht.


Publiziert: 24.03.2018 / 07:50

Die Trinkwasser-Initiative hält die Landwirtschaft auf Trab. Das Volksbegehren gegen Pflanzenschutzmittel (PSM), Antibiotika und Futterzukauf spaltet die Branche vor allem in einer Frage: Braucht es einen Gegenvorschlag oder nicht? 

Die Trennlinien sind klar. Auf der ablehnenden Seite stehen ÖLN-Landwirtschaft und bürgerliche Politiker. Sie befürchten, dass durch einen Gegenvorschlag übertriebene Ökoforderungen auf den Tisch kämen. 
Zudem drohen in ihren Augen negative Einflüsse auf die parallel laufenden Diskussionen zur Agrarpolitik 2022+ (AP 22+), falls diese nicht verschoben wird. 

Auf der befürwortenden Seiten finden sich die Bio-Landwirtschaft und die Linke. Sie lehnen die Initiative mehrheitlich ab, da zu radikal. Von einem Gegenvorschlag erhoffen sie sich aber Rückenwind für politische Anliegen wie eine PSM-Lenkungsabgabe. 

Irgendwo dazwischen steht die Agrarallianz, der neben Bio Suisse und Umweltschützern auch IP-Suisse angehört: Das Thema PSM brauche inhaltlich eine glaubwürdige Antwort, so Geschäftsführer Christoph Dietler. Ob diese in AP 22+, in einem Gegenvorschlag oder im Vollzug erfolge, sei nebensächlich.

Was der Bund will, ist offen. Laut BLW-Sprecher Jürg Jordi befindet man sich erst in der «Vorabklärungsphase». Der Bundesrat wird im April erstmals über die Initiative sprechen. Einer Lenkungsabgabe gegenüber ist man offenbar nicht abgeneigt. Diese war Teil des Aktionsplans PSM, wurde aber vom Bundesrat aus unbekannten Gründen kurzfristig wieder entfernt.

akr

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