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TMP kommt nicht zur Ruhe

Der Verband Thurgauer Milchproduzenten (TMP) sieht sich mit einer weiteren Klage konfrontiert. 65 Bauern wollen den Verband auf zwei Millionen Franken betreiben. Eine aussergerichtliche Einigung kommt nicht zu Stande.


Publiziert: 05.03.2019 / 06:30

Diese Woche führt der Verband Thurgauer Milchproduzenten seine Regionalveranstaltungen durch, die jeweils im Vorfeld der Generalversammlungen stattfinden. Auftakt war gestern Abend in Istighofen. TMP-Präsident Daniel Vetterli äusserste sich dazu, dass die Gruppe von Milchproduzenten, die bereits wegen der Lactofama-Beiträgen rechtlich gegen die TMP vorging, den Verband nun auf zwei Millionen Franken wegen unrechtmässiger Beiträge betreiben will. Letzte Woche fand ein Gespräch zwischen den Klägern und Vetterli sowie TMP-Vorstandsmitglied Fritz Stettler statt – ohne Erfolg, wie Vetterli mitteilte. Die 65 Bauern, mittlerweile alle nicht mehr TMP-Mitglieder, beharren darauf, die Marketingabgaben für die SMP zurückzufordern.

Es geht ums Geld

«Die Gespräche waren anständig, aber sie zeigten: Es geht ums Geld», fasste Vetterli zusammen. Der TMP-Vorstand vertritt die Meinung, dass man auf die Forderung der Kläger nicht eingehen darf. «Nur schon aus Anstand gegenüber jenen Mitgliedern, die die Beiträge immer rechtmässig bezahlt haben», sagte er weiter. Dieser Meinung waren auch die rund 40 anwesenden Bauern.

Man habe keine einvernehmliche Lösung finden können. «Das ist schade», sagt Vetterli. Bei seinem Amtsantritt vor einem Jahr hatte er betont, er wolle gegen keinen Berufskollegen den rechtlichen Weg beschreiten. «Leider haben wir in diesem Fall keine andere Wahl.»

Ausgang ungewiss

Der Ausgang ist völlig offen. Würden die Kläger vor Gericht Recht erhalten, würde dies das Verbandsvermögen erheblich schmälern, wäre finanziell aber verkraftbar – sofern nicht weitere Mitglieder die Beiträge zurückfordern. «Darüber entscheidet letztendlich die Basis», sagt Vetterli und betonte vor den Mitgliedern, dass es sich um ordentliche Beiträge handelt, über deren Höhe er gerne bereit sei, zu diskutieren. Am meisten schmerzt ihn der Imageschaden, den der Verband und die gesamte Thurgauer Milchbranche erneut erleidet.

sgi

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