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Tierschutz: Neun Anzeigen wegen mehrfacher Tierquälerei bei Schweinen

Aufgrund von verdeckten Aufnahmen auf Schweizer Schweinebetrieben in sieben Kantonen reichte die Stiftung für das Tier im Recht neun Anzeigen wegen Verstössen gegen das Tierschutzgesetz ein.


Die Bilder seien schockierend, schreibt die Tierschutzorganisation Tier im Fokus (Tif )in einer Mitteilung. Man müsse sich angesichts der verdeckten Videoaufnahmen, die dem Tif anonym zugespielt worden seien, von der Vorstellung glücklicher Schweizer Schweine verabschieden.

Zum Zeitpunkt angekündigter Kontrollen

Die Aufnahmen sollen zwischen April und Dezember 2019 in 13 Betrieben er Kantone St. Gallen, Solothurn, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen und Aargau entstanden sein.

Besonders fatal aus Sicht des Tif ist der Umstand, das zu dieser Zeit Tierschutzkontrollen für die Schweinehaltung vom Bundesamt für Lebensmitttelsicherheit und Veterinärwesen BLV angekündigt gewesen seien. Die präventive Wirkung, die man sich von der Ankündigung erhofft habe, sei offensichtlich nicht eingetreten. 

Tier im Recht reicht Anzeige ein

Das Material habe man der Stiftung Tier im Recht vorgelegt, die nun Anzeigen wegen Verstössen gegen das Tierschutzgesetz gegen neun Tierhalter eingereicht hat. Man wirft den betroffenen Landwirten mehrfache Tierquälerei und Missachtung der Tierhaltungs-Vorschriften vor. 

Die Filmaufnahmen zeigen Verhaltungsstörungen wie Kannibalismus oder Stangenbeissen, ungenügende Hygiene, Böden ohne Einstreu, fehlendes Beschäftigungsmaterial und kranke Schweine in der Herde. Betroffen waren laut Tif Label-Betriebe von Naturafarm, IP Suisse und QM. 

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