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Tierschutz lobt und übt Kritik

Der Schweizer Tierschutz STS publiziert seinen fünften Bericht zu Tierausstellungen. Man stellte Verbesserungen fest, ortet aber auch Verbesserungspotenzial.


Insgesamt besuchten Mitarbeitende des STS fünfzehn Ausstellungen von Klein- und Grosstieren. Darunter waren drei Viehschauen (Swiss Expo Lausanne, Tier&Technik, St.Gallen und die Expo Bulle). Weiter wurden Hunde- und Katzenausstellungen, sowie Reptilien- und Zierfischbörsen unter die Lupe genommen.

«Widernatürlich gestylte Kühe»

Im Bezug auf die besuchten Viehschauen bemängelt der STS verklebte Zitzen, übervolle Euter und ein übermässiges Zurechtmachen der Kühe («widernatürliches Styling»). Generell gebe es gegenüber den Vorjahren Verbesserungen, aber Extremzüchter aller Sparten seien weiterhin uneinsichtig.

Genaues Hinsehen und Konsequenz

Der STS fordert von den Veranstaltern genaues Hinsehen und konsequentes Durchgreifen in Sachen Tierwohl. Preisrichter hätten eine Vorliebe für besonders extreme Merkmalsausprägungen. Dies fördere das Tierleid und müsse angegangen werden.

Mangelhafte Käfige

Bei Kleintieren wurden die Käfige kritisiert: sie seien oft zu klein, böten keine Rückzugsmöglichkeit oder seien unstrukturiert. Ausserdem würden die Tiere an Halsbändern und Leinen gezerrt und ihre Schwänze gekürzt oder entfernt. Daneben nimmt der STS Anstoss an Züchtungen mit vielen Falten oder verkürzten Köpfen.

Es gebe in der Schweiz genügend Möglichkeiten, um Tiere unter angepassten Haltungsformen sehen zu können, auch an Ausstellungen oder Schauen. Beim Rest bestehe Nachholbedarf.

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