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Tierschutz kritisiert Hormonfleisch-Import

Laut dem Schweizer Tierschutz (STS) ist der Import von Hormonfleisch in den letzten Jahren gestiegen. Hauptabnehmer des umstrittenen Fleischs ist die Gastronomie.


1'413 Tonnen Hormon-Rindfleisch seien 2015 in die Schweiz eingeführt worden, schreibt der Schweizer Tierschutz in einer Medienmitteilung. Das ist laut STS ein Anstieg um 30 Prozent innert 3 Jahren.

Die Tierschützer sprechen von Tieren, die bis zur Schlachtreife gedopt würden. Die Masttiere würden in Feedlots gehalten und überwiegend mit Getreide gefüttert. Oftmals stünden die Rinder auch monatelang knietief im eigenen Kot.

Der STS setzt sich daher für ein Importverbot von Hormonfleisch ein, wie es in der EU seit existiert. In der Schweiz ist der Import erlaubt, verboten ist hingegen der Einsatz solcher Mittel in der Schweiz. In einer Antwort auf eine Motion der Grünen Nationalrätin Adèle Thorens argumentiert der Bundesrat unter anderem mit WTO-Vorschriften, einem Verbot entgegen stehen. Tatsächlich hat die WTO Strafzölle gegen die EU verhängt.

Gemäss STS verschwindet das Hormonfleisch in der Schweiz zusehends aus dem Detailhandel. Ausgelistet wurde es bereits von Coop, Volg, Lidl und Manor. Bis Ende Jahr wollen auch Aldi und Spar nachziehen. Als bemerkenswert bezeichnet der Tierschutz den Entscheid des Kantinen-Betreibers SV-Group auf solches Fleisch zu verzichten. Denn gerade in der Gastronomie werde das Fleisch nach wie vor stark nachgefragt, so der STS.

lid

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