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Tiergesundheit im Fokus

An der Generalversammlung des Vereins Kometian stand die Gesunderhaltung der Tiere im Zentrum. Sowohl die Umsetzungskontrolle als auch die wissenschaftliche Begleitung zeigen, dass das Ressourcenprojekt gut auf Kurs ist.


Publiziert: 05.04.2019 / 16:07

Rund 50 Tierhalter, Tierärtze und Fachpersonen reisten gestern trotz starken Schnellfällen an den Bio-Schwand Münsingen BE. Dort fand die 3. Generalversammlung des Vereins Kometian statt. Im Anschluss an die Versammlung referierten die Vertreter der verschiedenen Nutztiergesundheitsdienste über ihre Aktivitäten.

Antibiotikaeinsatz reduzieren

Kometian ist ein Ressourcenprojekt mit dem Ziel den Antibiotikaeinsatz auf Betrieben zu reduzieren. Dies tut der Verein durch Beratungs- und Bildungsdienstleistungen im Bereich der Komplementär-Medizin, aktuell hauptsächlich im Bereich der Homöopathie.

Braucht ein Landwirt Beratung in einem Konkreten Fall, zum Beispiel wenn eine Kuh einen Viertel hat, kann er die Berater von Kometian anrufen. Gemeinsam wird eine Diagnose und Behandlung mit homöopathischen Mitteln erarbeitet.

Der Verein, den es erst seit knapp vier Jahren gibt, zählt mittlerweile 500 Mitglieder. Das Jahr 2018 war geprägt von der Einführung der Dreisprachigkeit. Die Dienste und Dokumentationen von Kometian gibt es also nun auch in der Romandie und in der italienischen Schweiz.

Wirkung beweist sich

Ariane Maeschli, externe Beraterin und Tierärztin, sowie Tierhomöopahtin beim FiBL, begleitet die Arbeiten von Kometian wissenschaftlich. In den letzten zwei Jahren hat sie 947 Rückmeldefragebögen von Fallbegleitungen ausgewertet.

In über 60% der Fälle war die Behandlung allein durch die Kometianberatung erfolgreich.  Nur in wenigen Fällen, musste die Behandlung schulmedizinisch begleitet werden. Auch die Umsetzungskontrolle, welche Peter Rüsch durchführte untermauert diese Aussagen. Auf den Betrieben konnte der Antibiotikaeinsatz signifikant reduziert werden.

Tiergesundheit ganz oben auf der Agenda

Dementsprechend stand auch das Programm im Anschluss an den statutarischen Teil der Generalversammlung unter dem Zeichen der Tiergesundheit. Unter der fachkundigen Gesprächsführung von Martin Reist, Geschäftsführer der Sanisys AG, stellten die Verantwortlichen der folgenden Nutztiergesundheitsdienste in der Schweiz ihre Tätigkeiten vor:

Martin Kaske, Tierarzt und Geschäftsführer des Kälbergesundheitsdienstes KGD berichtete über die Arbeit des KGD sowie des Rindergesundheitsdienstes. Raymond Miserez, Geschäftsführer des Beratungs- und Gesundheitsdienstes für Kleinwiederkäuer, Anna Müller, Tierärztin beim Schweinegesundheitsdienst und Franz Renggli, Tierarzt und Präsident der Fachsektion für Geflügelmedizin der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte informierten über die jeweiligen Tätigkeiten ihrer Organisationen.

In der anschliessenden Podiumsdiskussion gab es einen regen Austausch über Themen der Tiergesundheit.

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