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Tierärzte lehnen Massentierhaltungs-Initiative ab, der Gegenvorschlag gehe aber nicht weit genug

Die Massentierhaltungs-Initiative würde die Schweizer Produktion zu stark einschränken, so die Schweizer Tierärzte. Man begrüsse zwar die Aufnahme des tierischen Wohlergehens in die Bundesverfassung, zum Tierwohl gehöre aber mehr.


Ein Obligatorium für BTS und RAUS, wie es der Gegenvorschlag zur Massentierhaltungs-Initiative vorsieht,  ist aus Sicht der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GTS) nicht ausreichend, um das Wohlergehen der Tiere sicherzustellen. Faktoren wie Gesundheit, Fütterung oder Betreuung seien dafür entscheidend, heisst es in einer Mitteilung. Daher müsse der Gegenvorschlag zur überarbeitet werden.

Initiative schränkt Produktion zu stark ein

Die GTS möchte, dass in der Schweiz konsumierte Milch, Eier und Fleisch möglichst hier produziert werden, da so die Schweizer Tierschutzvorschriften eingehalten werden und eine gute tiermedizinische Versorgung sichergestellt sei. Die Massentierhaltungs-Initiative aber würde die inländische Nutztierhaltung zu stark einschränken, sprich es müsste mehr importiert werden. Daher lehne man die Initiative ab. 

Massnahmen je nach Tierart und Haltung

Das Tierwohl in der Nutztierhaltung hierzulande solle aber verbessert werden, weshalb die GST eine Gegenvorschlag unterstützen würde, falls dieser das Tierwohl fördere. Dafür müsste die Vorlage Verbesserungen vorsehen, die sich nach Tierart und Produktionssystem richten. Dafür wiederum brauche es Forschungsarbeit zu der Frage, was das Wohlergehen verschiedener Tiere in unterschiedlichen Produktionssystemen verbessern kann. 

Weiter bemängelt die GST das Fehlen einer Importklausel im Gegenvorschlag. Es könne nicht sein, dass Lebensmittel in der Schweiz verkauft werden, die den verfassungsrechtlichen Kriterien zum Tierwohl nicht entsprechen. 

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Initianten: Der Gegenvorschlag zur Massentierhaltungs-Initiative ist untauglich
21.11.2020
Der Gegenvorschlag ist für die Initianten keine Alternative. Er biete zu viel Spielraum für Lobbyinteressen und enthalte zu ungenaue Formulierungen.
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Man begrüsse zwar, dass der Bundesrat das Unbehagen der Bevölkerung gegenüber der Massentierhaltung offenbar wahrnehme, schreibt der Verein «Ja zur Initiative gegen Massentierhaltung» in einer Mitteilung. Der vorgelegte Gegenvorschlag wiederhole aber mehrheitlich nur bereits bestehende Gesetze und Ausführungsbestimmungen. Zudem wird bemängelt, dass er keine Einschränkung des Imports ...
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