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Tier-Wettbewerb: Mit einem Säuli-Foto eine Bernina-Nähmaschine gewonnen

Tamara Züst hat mit ihrem Säuli-Bild den ersten Preis beim BauernZeitung Tier-Wettbewerb gewonnen. Obwohl "die Säuli schon hingehalten haben", spannte sie ihre jüngsten Kinder als Foto-Assistenten ein.


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"Mein Mann Thomas hat nicht geglaubt, dass ich gewinnen könnte", erzählt Tamara Züst. Die Bäuerin aus dem Toggenburg ist die Gewinnerin des BauernZeitungs-Tier-Wettbewerbs. Mit ihrem Foto "Säuli und Nähmaschine vor Hügelkulisse" hat sie den Hauptpreis, eine Bernina-Nähmaschine, gewonnen. "Wir haben sogar gewettet." Wenn sie gewinne, um Ferien, wenn er recht behalte, hätte sie ihn zum Essen einladen müssen, erzählt sie mit einem Lachen.

Die Nähmaschine stört auf dem Bild

Mangels Zeit von Seiten Mann musste Tamara Züst beim Fotografieren auf die Mithilfe ihrer beiden jüngsten Kinder zurückgreifen. Roman (3) und Matthias (4) standen je links und rechts von der Nähmaschine und stellten sicher, dass die kleinen Säuli nicht ausbüxten. "Aber eigentlich haben die Säuli schön hingehalten." Mitgemacht hat Tamara Züst, weil sie die Kombination von Nähmaschine und Tier recht ungewöhnlich fand. "Aus meinem Umfeld bekam ich häufig die Rückmeldung: Das Bild sei schön, aber die Nähmaschine störe." 

Der Zeitpunkt des "richtigen Abdrückens" sei schwierig gewesen. Einmal waren die Kinder ungewollt auch noch auf dem Bild, dann verdeckten die Ferkel die Nähmaschine und zum Schluss wollte die Bäuerin sogar noch eine Kuh im Hintergrund mit auf dem Bild haben. 

Mann aus dem Tiefschlaf geweckt

Bei der Auswahl des Wettbewerbs-Fotos half Thomas Züst dann aber massgeblich mit. "Er plädierte dafür, dass ich mich auf die Säuli konzentrieren und ein Bild ohne Kuh einschicken solle, da die Säuli alleine schon sehr 'jö' seien." 

Die Freude über den Sieg ist gross bei der vierfachen Mutter. 388 Stimmen hat Tamara Züst für ihr Bild beim Voting gekriegt. Dem Glück hat sie etwas nachgeholfen, in dem sie auf Facebook und im Whattsapp-Status um Stimmen gebeten hat. Bis dahin konnte sie nur manchmal bei einer Tombola einen 0815-Preis mit nach Hause nehmen. "Für mich hatte ich jedoch schon gewonnen, als es mein Bild unter die besten zehn schaffte." Sie weckte sogar ihren Mann aus dem Tiefschlaf, weil sie ihm von der Nominierung erzählen musste.

Auch die Kinder sind Gewinner

Freude am Gewinn hat aber nicht nur die Mutter. Auch die zwei grösseren Kinder Nadja (7) und Adrian (8) sind Sieger. Tamara Züst hat den beiden nämlich versprochen, dass sie die alte Nähmaschine haben könnten, wenn sie gewinne. Zurzeit müssen die jungen Kreativen nämlich immer noch mit einer Kindernähmaschine hantieren. 

Nähen war nicht schon immer Tamara Züsts Hobby. Als sie im Winter 2006/2007 die Bäuerinnenschule im Kloster Fahr absolvierte, liess sie sich von den Mitschülerinnen überschwatzen und kaufte, wie die meisten, eine Bernina-Nähmaschine. "Die Firma machte nach einer Gerätedemonstration – an der ich nicht teilnahm, da ich damals noch lieber strickte – ein super Angebot." 

Erst nach der Viehschau

Als Tamara Züst ihren Mann Thomas kennenlernte, fragte er sie, ob sie ihm nicht ein Edelweisshemd nähen würde. Bei einer Bekannten lernte sie das Nötige und danach war’s um sie geschehen. Heute näht sie meist für die Kinder. Und im Hoflädeli, das sich im Hausgang befindet, tummeln sich lustige Stoffmäuse. "Der Hofladen ist vor allem für unsere Gäste." Tamara Züst hat im oberen Stock eine Ferienwohnung mit drei Gästezimmern, die sie regelmässig vermietet. "Sogar Gäste aus dem Ausland haben mir geschrieben, dass sie für mich abgestimmt haben", erzählt sie freudig.

Die neue, mit allen Finessen ausgestattete Nähmaschine kann die kreative Frau erst nach der Viehschau, die am Wochenende ansteht, ausprobieren. "Ich mache den Blumenschmuck für unsere 17 Kühe und als Präsidentin des Bäuerinnenverbands St. Peterzell-Wald bin ich bei der Organisation der Gastwirtschaft mitbeteiligt." Als Erstes will sie wieder einmal ein Edelweisshemd nähen. Dies Mal für Sohn Matthias.

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