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Tätigkeitsbericht: Was der Fonds Landschaft Schweiz eigentlich so macht

Seit seiner Gründung 1991 hat der Fonds Landschaft Schweiz (FLS) 150 Millionen Franken für seine Projekte eingesetzt. Hier erfahren Sie, was der FLS in den letzen zwei Jahren in Angriff genommen hat.


Publiziert: 27.08.2019 / 10:22

Die Aufgabe des Fonds Landschaft Schweiz (FLS) besteht darin, naturnahe Kulturlandschaften zu erhalten, pflegen und wiederherstellen, wie der Fonds in einer Medienmitteilung schreibt. Der neu erschienene Tätigkeitsbericht zeigt eine Auswahl der 219 Projekte, die 2017/2018 für insgesamt 8,6 Millionen Franken gefördert wurden.

Flora, Fauna und Tourismus

Die Förderungsprojekte unterstützen die Biodiversität, seien es Pflanzen (etwa auf einer gepflegten Trockenwiese) oder Tiere (z.B. in einer instand gesetzten Trockenmauer). Aber auch der Tourismus profitiere von den Tätigkeiten des FLS: so konnte zum Beispiel durch die Wiederherstellung eines alten Zufahrtswegs im Berggebiet eine Wanderroute kreiert werden. 


Im Gebiet von Cavaione GR wurden Trockenmauern instand gesetzt. Ausserdem soll die Bewirtschaftung der Terrassenlandschaft angepasst werden. Arbeitseinsätze von Freiwilligen sollen die Bauernfamilien unterstützen. (Bilder FSL)

 

Im Wallis setzte sich der FLS für den Erhalt alter Kastanienbäume ein, die wegen verschiedener Schädlinge und Krankheiten unter Druck geraten waren. 

Oft freiwillig

Wie die Präsidentin des FLS Verena Diener erklärt, wird ein Grossteil der Arbeiten nur bescheiden entlöhnt oder ehrenamtlich geleistet. Der Fonds wurde 2018 für weitere 10 Jahre verlängert. Wie der FLS in seinem Tätigkeitsbericht schreibt, löse laut Bundesrat jeder Franken des Fonds drei bis 3,5 Franken weitere Investitionen von Gemeinden, Kantonen, Projektträgerschaften und Dritten aus.  

In den Ortschaften Corte del Lago und Corte Grande im Kanton Tessin wurden mit Förderung des FLS diverse landwirtschaftliche Gebäude renoviert.

Tessin oben auf

Besonders viele Projekte des FLS gab es von 2017 bis 2018 im Kanton Tessin, gefolgt von Bern, Graubünden und dem Wallis. 

Wie der FLS auf seiner Website schreibt, sind Verbote und Gebote bei der Pflege der Landschaft nicht zielführend. Daher setzt der Fonds auf die Förderung lokaler Projekte und bringt so verschiedene Beteiligte aus der Landwirtschaft, dem Tourismus, Bau- und Handwerksgewerbe zusammen. 

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