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Syngenta kann Ergebnis dank Wachstum in zweiten Halbjahr halten

Der Agrochemiekonzern Syngenta hat 2019 den Umsatz und den Gewinn ungefähr stabil gehalten. Die Basler ChemChina-Tochter vermochte in der zweiten Jahreshälfte den Rückstand auf die Marschtabelle wettzumachen.


Der Agrochemiekonzern setzte 15,58 Milliarden Dollar mit Spritzmitteln und Saatgut um. Dabei haben Währungseffekte belastet. Denn zu konstanten Wechselkursen hätte ein Umsatzplus von 4 Prozent resultiert.

Naturgewalten erschweren die Geschäfte

In der ersten Jahreshälfte hatten "noch nie dagewesene" Überschwemmungen in den USA sowie schwere Dürren in Australien und Indonesien die Geschäfte erschwert, teilte Syngenta am Freitag mit. Mit einem "soliden" Wachstum im zweiten Semester seien diese Belastungen ausgeglichen worden. Vor allem in Brasilien sei das Geschäft gut gelaufen.

Der Bereich Pflanzenschutz wächst

Im wichtigsten Pfeiler des Unternehmens, dem Pflanzenschutzgeschäft, resultierte ein Umsatzplus von 5 Prozent auf 10,6 Milliarden Dollar. Im Saatgutgeschäft sanken die Verkäufe um 1 Prozent auf 3,1 Milliarden.

Unter dem Strich blieben dem Konzern 1,45 Milliarden Dollar. Das sind 3 Millionen mehr als in der Vorjahresperiode. Bei den Gewinnzahlen spielten allerdings verschiedene Sondereffekte mit.

Neue Rechnungsweise

So hat Syngenta etwa erstmals die Entwicklungskosten aktiviert. Das erhöhte den Reingewinn um 291 Millionen - ohne Berücksichtigung dieser Kosten lag der Überschuss um 20 Prozent niedriger als 2018. Beim Betriebsgewinn (EBITDA) betrug der Effekt 344 Millionen von gesamthaft ausgewiesenen 2,93 Milliarden Dollar (+9%). Den Betrag ausgeklammert, ist der EBITDA um 3 Prozent gesunken.

"Syngenta Group" auf Kurs

Der vor wenigen Wochen angekündigte Zusammenschluss verschiedener Firmen zur "Syngenta Group" ist laut Communiqué auf Kurs. Die Transaktion solle bis zum Ende des ersten Quartals 2020 abgeschlossen sein.

Konkret legen die beiden chinesischen Staatskonzerne ChemChina und Sinochem ihre Agrargeschäfte in der neuen Holding Syngenta Group zusammen. Neben der heutigen Syngenta sollen auch die ChemChina-Anteile am Pflanzenschutzunternehmen Adama und das Agrargeschäft von Sinochem in die Gesellschaft übergehen. Der Umsatz der Gruppe würde damit auf 23 Milliarden Dollar steigen.

Früheren Angaben zufolge soll die "neue" Syngenta wieder an die Börse gehen. Geplant sei ein Listing an zwei verschiedenen Handelsplätzen; in China sowie in den USA oder in Europa.

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