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«Swissmilk Green»: Im Detailhandel kaum zu sehen, von der Branche aber weiter gewünscht

Obwohl der Grossteil der Schweizer Milch den Branchenstandard «Swissmilk Green» erfüllt, tragen nur wenige Produkte das Logo. Trotzdem mache der Standard Sinn, heisst es bei der BOM.


Gut ein Jahr ist seit der Einführung des Branchenstandards «Swissmilk Green» und dem dazugehörigen Logo verstrichen. Ein grosser Teil der Milch erfülle die Anforderungen dieses Standards, heisst es in der neusten Ausgabe der ZMP-Info. Aber nur rund 5 bis 10 Prozent der Milchprodukte werden im Detailhandel entsprechend ausgelobt, wobei 2021 «Die Butter» und «Floralp» dazukommen sollen. Teilweise sitzt auch anstelle von «Swissmilk Green» der IP-Käfer in den Regalen von Coop und Migros. 

Im Dezember habe sich daher der Vorstand der Branchenorganisation Milch (BOM) mit dem Logo auseinandergesetzt, schreibt Primin Furrer, Geschäftsführer der Zentralschweizer Milchproduzenten ZMP.

Das Interesse an «Swissmilk Green» wächst

Anders als im Detailhandel steige das Interesse am Branchenstandard bei internationalen Kunden und in der Käsebranche. Exporteure wie auch Käser schätzen den klaren Standard für Schweizer Milchprodukte, auch wenn sie nicht zwingend mit dem Logo arbeiten. 

Die BOM-Mitglieder seien sich einig, dass man sich dank «Swissmilk Green» klar und deutlich vom Ausland abheben könne und die definierten Grundanforderungen gut kommunizierbar seien. 

Weiterentwickeln im Bereich Klimaschutz

Der Branchenstandard sei weiterzuentwickeln, heisst es weiter. So bewege etwa das Thema Klimaschutz die Konsumentinnen und Konsumenten. Daher wolle man Punkte definieren, die «den Kundenwunsch erfüllen und auf den Milchproduktionsbetrieben mit einem vernünftigen Aufwand umgesetzt werden können.» Schliesslich sei das Ziel, dass langfristig alle Milchproduzenten die Grundanforderungen von «Swissmilk Green» erfüllen können. 

Dass Detailhändler in ihrem Sortiment einen höheren Standard als «Swissmilk Green» – z. B. IP-Suisse – anbieten, bewertet die BOM positiv. So werde der Mehrwert für die Milchproduzenten ebenfalls sichergestellt, was im Interesse der ganzen Branche sei. 

«Swissmilk Green» für Käsereimilch

Um das Ziel, dass alle Mitglieder bis 2023 die Anforderungen von «Swissmilk Green» erfüllen, voranzutreiben, gibt es bei der ZMP per 1. Juni 2021 auch einen entsprechenden Zuschlag für Käsereimilch:

  • 1 Rappen Zuschlag unter der Bedingung, dass 35 Prozent der Lieferanten der entsprechenden Käserei den «Swissmilk Green»-Standard erfüllen respektive bei der BO Milch angemeldet sind.
  • Ab dem 1. Januar 2022 wird der Zuschlag auf 1,5 Rappen erhöht. Bis dahin müssen aber 50 Prozent der Lieferanten nach «Swissmilk Green» produzieren. 

Für höherpreisige Spezialmilch gebe es keinen Zuschlag, schreibt die SMP. 

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