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Swiss Limousin: Eine Premiere steht an

An der GV der Swiss Limousin gaben die 1. Expo Swiss Limousin und das Rassen-Marketing viel zu reden.


An der Generalversammlung (GV) im aargauischen Oberrüti informierte Andreas Bigler von Swissgenetics über die enorme Bedeutung der Fleischrasse Limousin für Swissgenetics.

  • Immer noch werden von der Rasse Limousin am meisten Samendosen aller Fleischrassenverkauft (212'719) trotz leichtem Rückgang.
  • Die Limousin-Stiere Electro, Ultimo, Rami, Charlie, Jacob und Monopol verkaufen sich als Samendosen am besten.
  • Im Geschäftsjahr 2018/ 2019 erfolgten bei Swissgenetics 48,3% aller Besamungen mit Fleischrassen.
  • Je schärfer die Milchkuh, um so höher der Anteil Besamungen mit gesextem Sperma.
  • Bei der Rasse Jersey erfolgen 58% der Besamungen mit gesextem Samen.

6 Jahre, bis ein Stier wirkt

Laut Andreas Bigler hat die Stierenauswahl von Swissgenetics grossen Einfluss auf die Rindfleischproduktion in der Schweiz. Jährlich kaufe Swissgenetics unter anderem zehn bis zwölf Limousin-Stiere an den Stierenmärkten für Fleischrinderrassen in Brunegg AG. Es brauche sechs Jahre, bis neue, von Swissgenetics eingekaufte Stiere Wirkung in der Schweizer Fleischrinderzucht erzielten, und, die vorherige Zuchtarbeit nicht miteingerechnet. Die Grossviehmäster hätten folgende Anforderungen an die Fleischrassen-Stiere:

Fettabdeckung: Diese müsse stark beachtet werden. Der Zuchtwert Fettabdeckung sei seit einem Jahr bei den Fleischrassenstieren vorhanden.

Frühreife: Der Zuchtwert «Frühreife» sei bei der Qualitas in Bearbeitung.

Hornlosigkeit: Auf Hornlosigkeit geprüfte Stiere der Rassen Angus, Simmental und Limousin im Breiteinsatz sind im Einsatz.

Selexyon: Ob Y-Dosen für mehr Stierkälber angeboten würden, entscheide der Markt.

Gesundheit und Robustheit: Das sei mit dem Einsatz von geprüften Stieren möglich.

Erste genomische Resultate für das Absetzgewicht

Svenja Strasser von Mutterkuh Schweiz verkündete, dass neu bei der Beurteilung der Stiere ein Behandlungstand am Stierenmarkt zur Verfügung stehe, um Stiere in fünf Punkten zu vermessen. Neu würden die Interbeef-Zuchtwerte «direkt und maternal» auf dem Website von Mutterkuh für Angus, Simmental, Charolais, Hereford und Limousin publiziert. Interbeef ist zuständig für die internationale Zusammenarbeit und Zuchtwertschätzung im Fleischrinderbereich.

Sophie Kunz von Qualitas verkündete, dass für die Rasse Limousin ab dem 7. April erste, genomische Resultate für das Absetzgewicht vorlägen. Zugleich gäbe es neu drei statt wie bisher zwei Zuchtwertschätzungen pro Jahr. So könnten die Züchter frühzeitig Selektionsentscheide treffen. Mittelfristig wird Mutterkuh Schweiz einen Frühreifezuchtwert mit Fettabdeckung und einen Gesamtzuchtwert für die Remontierung und die Fleischproduktion anbieten.

Natura-Veal ist gefragt

Daniel Flückiger von Mutterkuh Schweiz erklärte, dass sich Mutterkuh Schweiz im üblichen Rahmen (neu 5889 Mitglieder +116) kräftig wachse, was erfreulich sei, für die Vermarktung der Labeltiere aber eine Herausforderung darstelle. Gesucht seien aktuell neue Produzenten für das Label Natura-Veal.

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