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Studie: Zertifizierte Regionalprodukte lohnen sich für Produzenten

Eine Bachelorarbeit zeigt, dass die Zertifizierung den Absatz regionaler Produkte verbessern kann und dass es nicht den einen «richtigen» Absatzkanal gibt. Es braucht aber etwas Engagement.


Für Konsumentinnen und Konsumenten bringen Zertifizierungen für regionale Produkte die Sicherheit, dass sie auch in der Region und je nachdem auch nach einem gewissen Standard hergestellt worden sind. Aber auch für Produzenten kann es sich lohnen. Man muss sich aber darum bemühen, wie aus einer Medienmitteilung des Naturparks Gantrisch hervorgeht.

Wen will man ansprechen?

Grundlage für die Aussagen zum Nutzen von regionalen Zertifizierungen ist die Bachelorarbeit von Sonja Plüss an der Hochschule für Agar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL. Sie hatte die Wirkung der Marke Naturpark Gantrisch untersucht.

Dabei kam sie zu folgenden Schlüssen:

  • Der Absatz kann durch die Zertifizierung gesteigert werden
  • Der ganze Betrieb kann vom Image der Marke Gantrisch profitieren
  • Die Zusammenarbeit mit dem Naturparkt bietet verschiedene Plattformen zur Produkt-Präsentation
  • Unterschiedliche Absatzkanäle (untersucht wurden deren neun, unter anderem Wochenmärkte, Gantrischhüsli, Onlineshop usw.) sprechen verschiedene Personengruppen an
  • Die Popularität des Produktes steigt, wenn es an verschiedenen Orten erhältlich ist
  • Daher ist ein Mix aus verschiedenen Absatzkanälen besser als nur ein einzelner
  • Produzentinnen und Produzenten sollten sich Gedanken darüber machen, wer die Zielgruppe für ein bestimmtes Produkt ist und die Kanäle entsprechend wählen und gestalten

Die ganze Arbeit von Sonja Plüss: Absatzkanäle für regionale Produkte aus dem Naturpark Gantrisch 

Faktenblätter helfen bei der Vermarktung

Sonja Plüss hat neben ihren ihren Untersuchungen im Rahmen ihrer Bachelorarbeit auch mehrere Faktenblätter erstellt. Darin erläutert sie folgende Punkte zur Auswahl des Absatzkanals:

  • Sortiment und regionale Produkte
  • Anforderungen für die Aufnahme im Kanal
  • Logistik für die Belieferung
  • Promotion der Produkte
  • Kosten & Aufwand
  • Eignung für Produktegruppen
  • Vor- und Nachteile

Ausserdem hat eine Fokusgruppe die jeweiligen Kanäle nach ihren Erfahrungen beurteilt und gibt Empfehlungen ab. Das soll Produzentinnen und Produzenten dabei helfen, ihre Verkaufsstrategie an ihre Bedürfnisse anzupassen.

Die Faktenblätter lesen

Wie der Naturpark Gantrisch in seiner Medienmitteilung schreibt, können sich an den Faktenblättern interessierte Produzenten aus dem Naturpark melden:

Was der Konsument davon hat

Gemäss Sonja Plüss wünschen sich Konsumenten und Konsumentinnen Gewissheit über Herkunft und Qualität der Produkte, die sie kaufen. Wenn kein direkter Kontakt zum Hersteller oder einer Verkaufsperson für diese Sicherheit sorgen, helfen Labels. Also etwa im Detailhandel. 

Für ein vertrauenswürdiges Label sei die Kundschaft auch bereit, mehr zu bezahlen. 

Das sagt das Naturpark-Label aus

Produkte, die das Label Naturpark Gantrisch tragen, erfüllen verschiedene Vorgaben:

  • Mindestens 80 Prozent der Zutaten stammen aus dem Parkgebiet
  • Mindestens 2/3 der Wertschöpfung findet im Parkgebiet statt
  • Alle zwei Jahre kontrolliert und zertifiziert eine unabhängige Kontrolle die Naturpark-Produkte

 

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