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Studie: Wertvolle Rohstoffe aus Apfelschalen und -kernen

Aus den Resten der Apfelsaft-Produktion kann man nicht nur Tierfutter machen. Deutsche Forscher haben die Gewinnung von höherwertigen Produkten wie Ethanol verbessert.


Esthanol ist ein Alkohol und eine Art Universalstoff. Man kann es als Grundchemikalie für die Herstellung von Desinfektionsmittel oder Biotreibstoff nutzen. Bisher gewinne man Ethanol vor allem aus Zuckerrüben und Getreide, heisst es in einer Mitteilung der Burgakademie Freiberg in Deutschland. Aber auch aus dem, was bei der Produktion von Apfelsaft zurückbleibt – sprich Schale, Kerne, Stiele und Reste vom Fruchtfleisch – kann man Ethanol gewinnen. Nur war das bisher sehr ineffizient.

Höherer Alkoholgehalt dank anderem Enzym

Dank dem Einsatz eines alternativen Enzyms zur Spaltung der langkettigen Zuckermoleküle wie Zellulose gelang es den deutschen Chemikern, aus Apfeltrester Ethanol mit einem Alkoholgehalt von bis zu 6 Prozent zu gewinnen. Bisherige Verfahren lieferten maximal 4,7 Prozent, heisst es in der Mitteilung. 

Der Grund für die bessere Leistung des neuen Enzymkomplexes liegt in dessen Robustheit gegen Störfaktoren der Reaktion. So könne an grössere Mengen Trester fermentieren und eben höhere Alkohol-Konzentrationen erreichen.

Das eigene Desinfektionsmittel einsetzen

Die Forschenden sehen angesichts der grossen Mengen Apfelsaft, die jedes Jahr produziert werden, grosses Potenzial für die Herstellung von Desinfektionsmitteln. So könnten Mostereien ihr eigenes Desinfektionsmittel im Betrieb zur Reinigung verwenden, schreiben die deutschen Chemiker. 

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