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Studie: Gentech-Mais schützt benachbartes Gemüse

Eine neue Studie aus den USA zeigt: Auf Nachbarfeldern von gentechnisch verändertem Mais braucht es offenbar weniger Pflanzenschutzmittel.


Publiziert: 10.04.2018 / 11:10

In der Schweiz werden in naher und wohl auch fernerer Zukunft keine gentechnisch veränderten Pflanzen (GVO) wachsen. Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ist in der Schweiz verboten, ein entsprechendes Moratorium hat das Parlament bereits zweimal verlängert, so letztes Jahr um vier Jahre bis 2021. Ausnahmen gibt es für Forschungszwecke.

Maisschädlinge mögen auch Gemüse

Währenddessen wird um den ganzen Globus fleissig an und mit Gentech-Pflanzen geforscht. Eine Studie, die bei Gentechkritikern noch einigen Staub aufwirbeln könnte, kommt jetzt von Forschern der University of Maryland in College Park (USA). Dafür wurde grossflächig Bt-Maissorten angebaut, wie die «Sonntagszeitung» berichtet. Diese sind resistent gegen mehrere Maisschädlinge.

Fazit der Studie: In den entsprechenden Regionen habe der Pestizid-Verbrauch stark gesenkt werden können. Davon profitierten auch benachbarte Gemüseproduzenten, die konventionelle Bohnen, Peperoni oder Zuckermais anbauen. Diese werden nämlich auch von den Maisschädlingen Maiszünsler und Baumwollkapselbohrer befallen.

80 Prozent weniger Insektizide

Für die Studie arbeiteten die Forscher mit Schädlingsfallen in den Gemüsefeldern. Gegenüber der Vor-Gentech-Ära nahm die Zahl der dort gefangenen Motten ab 1996, dem Zeitpunkt der Einführung von Bt-Mais, um rund drei Viertel ab. Auch der Einsatz der Insektizide habe im Vergleich zu früher um 80 Prozent reduziert werden können, berichten die Forscher.

Und was sagen Schweizer Forscher zu der Untersuchung? «Die Studie ist sehr überzeugend gemacht», sagt Jörg Romeis, Forschungsgruppenleiter Biosicherheit bei Agroscope Reckenholz gegenüber der «Sonntagszeitung».

jw

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