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Streits können vier Zuchtfamilien auf einmal präsentieren

Im Kanton Bern werden am meisten Zuchtfamilien präsentiert. Einen grossen Erfolg feiern Jürg und Christine Streit aus dem bernischen Utzigen. Sie können den Experten sage und schreibe vier Familien zeigen.


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Landauf, landab finden zurzeit die Zuchtfamilienschauen statt. Über 300 sind es schweizweit dieses Jahr, davon ein grosser Teil im Kanton Bern. Sage und schreibe vier Zuchtfamilien (Allegro Canaria; Incas Cindy; Absolute Butterfly und Arrow Donau), konnten Christine und Jürg Streit aus Utzigen auf ihrem Betrieb präsentieren, eine davon schon zum zweiten Mal. Insgesamt waren es 25 Tiere. Der Lohn für ihre Zuchtarbeit war gross: Es gab drei A- und eine B-Klasse. Auch Urs und Franziska Salzmann aus Utzigen präsentierten eine Zuchtfamilie der Stammkuh Lista Gzim Kerstin. Sie liessen es sich nicht nehmen, diese auf dem gleichen Schauplatz zu präsentieren wie Streits. Kerstin und all ihre Nachkommen gehören der Rasse Holstein an. Am Schluss reichte es für eine Klasse B.

Nicht alltäglich

«Das werden wir sicher nie mehr erleben, dass wir auf einen Schlag vier Zuchtfamilien präsentieren dürfen», sagt das Züchterehepaar Streit nickend. Schon letztes Jahr hätten sie zwei Zuchtfamilien gehabt, damals mussten die Schauen aber wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. «Da braucht es schon viel Glück, dass die Stammkuh und all ihre Töchter weiterhin gesund bleiben», sagt Jürg Streit.

So hatten die beiden Experten Heinz Baur und Daniel Zürcher an diesem Nachmittag viel zu tun, da sich gleich fünf Zuchtfamilien auf einen Schlag zu beurteilen hatten. Neben den Stammkühen beurteilten sie auch deren Töchter akribisch auf ihr Exterieur. Bewertet werden zudem auch die Milchleistung (ZW Milch), der Fett- und Eiweissgehalt, der IPL, die Zellzahl und das Exterieur der einzelnen Tiere und der Gruppe. Das Exterieur zählt dabei zu 50 %. Die Zuchtfamilien werden danach in Qualitätsklassen eingeteilt: Klasse A 75 und mehr Punkte; Klasse B 65 bis 74 Punkte und Klasse C unter 65 Punkten.

Auf dem Betrieb von Christine und Jürg Streit fanden die Zuchtfamilienschauen statt.

Starkes Exterieur

Mit 80 Punkten wurde die Zuchtfamilie der Stammkuh Arrow Donau beurteilt. Die 98-punktige Donau präsentierte an ihrer zweiten Auffuhr sechs Nachkommen, davon vier gekalbte Töchter. Nicht nur leistungsmässig, sondern auch gehaltsmässig, konnte Donau die Vorzüge an ihre Nachzucht weitergeben. Ebenfalls 80 Punkte erhielt die Allegro-Tochter Canaria (54 54 96) mit ihren Nachkommen. Canaria, welche Leistungen von über 11 000 kg Milch aufweisen kann, zeigte Töchter der Stiere Mr Savage, Vitus, Rico und zwei Töchter von Armani. Auch eine A-Klasse (76 Punkte), erreichte die Familie der Kuh Absolute Butterfley (55 55 98). Eine Red-Boy-, eine Jotan-, eine Amnesty- eine Jacot-Tochter, sowie ein Escobar-Sohn gehörte zu ihrer Gruppe. Knapp die Klasse A mit 72 Punkten hat die Zuchtfamilie der Incas-Tochter Cindy verfehlt. «Wir haben schon gedacht, dass es nicht für alle in die Klasse A reichen wird», sagt Christine Streit. Sie hätten es eher bei einer anderen Kuhfamilien vermutet und nicht bei Cindy. 67 Punkte gab es schlussendlich für die Zuchtfamilie von Lista Gzim Kerstin (55 55 98) von Urs und Franziska Salzmann.

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